» LCD

Nokia hat am vergangenen Mittwoch die neuen Smartphones Lumia 800 und die erschwinglichere Variante des Lumia 710 vorgestellt. Beide nutzen als erste Nokia-Smartphones das Betriebssystem Windows Phone, dessen Einsatz lange auf sich warten ließ.

Der finnische Telekommunikationsriese Nokia hat mit der Vorstellung des Lumia 800 und des Lumia 710 nicht nur seine neuesten Produkte, sondern auch einen Weg hin zum möglichen Aufschwung präsentiert. Denn der größte Handy-Hersteller der Welt hatte zuletzt mit sinkenden Verkaufs- und Umsatzzahlen zu kämpfen, doch CEO Stephen Elop ist zuversichtlich, dass dem Unternehmen mit den neuen Smartphones ein Neuanfang glücken kann.    [...mehr]


Die bislang größten TFT Monitore auf dem Markt, die serienmäßig produziert werden, haben eine Größe von 27 Zoll. Doch nun möchte HP der Konkurrenz enteilen und hat dazu einen kompletten neuen TFT entworfen, der um einiges größer ist als die bisherigen Modelle.

Nils Geylen@Flickr

Nils Geylen@Flickr

Der HP ZR30w besitzt nämlich ein 30 Zoll großes Display, das damit schon eher einem LCD-TV als einem Computermonitor ähnelt. Für Aufgaben wie professionelle Fotobearbeitung ist zu viel Platz aber quasi nicht existent, weshalb ein 30 Zoll TFT durchaus Sinn machen kann.    [...mehr]


Zur Zeit will jeder einen HD-Fernseher haben. Wer noch ein wenig gewartet hat, kann jetzt zu großen schicken Geräten greifen, die sogar bereits über Full HD verfügen.

Vor kurzem habe ich Euch den Plasma Panasonic TH-42PX80E vorgestellt. Generell tendiere ich sowieso eher zur Plasma-Technik, weil ich einfach davon überzeugter bin und sie für mich von Hause aus die bessere Bildqualität liefert. Waren bis vor kurzem noch Fernseher mit einer Bildschirmgröße von 42 Zoll den Plasma-Fernsehern vorbehalten, haben die LCD-Hersteller aufgeholt und bieten immer bessere und größere LCD-Fernseher an.

Toshiba 42Z3030D (Bild: Toshiba)

Auch der Toshiba 42Z3030D bietet mit seinem 42 Zoll Display eine beachtliche Größe. Der Toshiba ist bereits für etwa 1.500 Euro zu haben und besitzt zahlreiche Leistungsmerkmale, die in dieser Preisklasse ihres gleichen suchen. Vor allem ins Auge springt, dass er Full HD unterstützt und damit Bilder mit 1.920 x 1.080 Pixel Auflösung darstellen kann, die etwa durch einen Blu-ray-Player wie die PS3 zugespielt werden. Selbst kleinste Details kommen so gestochen scharf zum Vorschein!

Und auch das Kontrastverhältnis von 10.000:1 und der Helligkeitswert von 500 cd/m² sind beachtlich, können so kräftige Farben und ein tiefes schwarz dargestellt werden. Einen absoluten Schwarzwert erreicht aber auch der Toshiba leider nicht, wie man zahlreichen Meinungen und Foren entnehmen kann. Diesen soll beispielsweise der neue Pioneer Kuro Plasma erreichen. Hier hat dann scheinbar die Plasma-Technik der LCD-Technik doch die Nase vorn. Ansonsten glänzt der Toshiba 42Z3030D mit der Active Vision M100 HD 100-Hz-Technik, die selbst bei schnellen Bewegungen Schlieren und Verzerrungen verhindern soll. Und auch bei einer weiteren Schwachstelle vieler LCD-Fernseher weiß der Toshiba zu überzeugen: Mit einem Betrachtungswinkel von 178 Grad horizontal und vertikal, lässt es sich auch von der Seite oder vom Boden gut gucken.

Der Toshiba hat sowohl einen integrierten Analog-Tuner, als auch einen integrierten DVB-T-Digital-Tuner inklusive elektronischer Programm-Zeitschrift (EPG). Zu den wichtigsten Anschlüssen zählen die drei HDMI-Anschlüsse, die zwei Scart-Anschlüsse und eine YUV-Schnittstelle. Sound wird über die integrierten 30 Watt Lautsprecher mit SRS WOW Surround wiedergegeben. Auch das 24p-Signal wird bereits unterstützt, so dass es bei der Filmwiedergabe von Blu-ray-Discs zu keinen Rucklern kommen sollte!

Wer sich so einen großen Fernseher kauft, muss allerdings auch daran denken, dass so ein Gerät ganz schön viel Strom verbraucht! So auch der Toshiba 42Z3030D. Sein Stromverbrauch wird im Betrieb mit 258 Watt angegeben, was schon ganz schön viel ist. Anders als entsprechende Plasma-Fernseher, die im Stromverbrauch schwanken, verbrauchen LCD-Fernseher konsequent gleich viel Strom. Lediglich im Standby soll er weniger als ein Watt verbrauchen.

Wer einen tollen LCD sucht, der wird mit dem Toshiba sicherlich seine Freude haben. Er bietet ein super Preis-Leistungs-Verhältnis und sieht in seinem edlen Klavierlack-Outfit super schick aus!    [...mehr]


Es ist eine Frage der Einstellung, welche Technik man präferiert: LCD oder Plasma? Viele Verbraucher entscheiden sich allerdings für die LCD-Technik.

Für die Umwelt dürfte diese Wahl sicherlich besser sein, verbrauchen LCD-Fernseher meist weniger Strom als die konkurrierenden Plasma-Geräte: Während die LCD-TVs einen gleichbleibenden Stromverbrauch in allen filmischen Situationen haben, verbrauchen die Plasma-Geräte in dunklen Filmszenen weniger Strom, ist der Bildschirm allerdings hell, wird umso mehr Strom verbraucht. Die großen Plasma-Hersteller, wie etwa Panasonic oder Pioneer, geben an, dass im Endeffekt in etwa ähnlich viel Strom verbraucht wird. Sie gaben zudem eine Plasma vs. LCD Studie in Auftrag, die natürlich mit dem Hintergedanken gelesen werden muss, dass es sich hierbei um eine Studie der führenden Plasma-Hersteller handelt.

Panasonic 84 Zoll Plasma-Display © Nishit_Shah (Flickr)

Einen großen Vorteil hat die LCD-Technik aber: Sie scheint heller! Viele Konsumenten kaufen sich ihre LCD-Fernseher in entsprechenden Multimedia-Märkten, in diesen ist es oft sehr hell, aufgrund der hellen Deckenbeleuchtung. In dieser Situation sehen die LCD-Geräte meist besser aus, die Plasma-Fernseher wirken hingegen meist recht dunkel und kontrastarm. In einer normalen Umgebung im Wohnzimmer punkten hingegen meist die Plasma-Geräte. Leider wissen viele Käufer dies nicht. Zudem sind hochwertige Plasma-Geräte meist teurer als gute LCD-Fernseher.

Der japanische Hersteller Matsuhita, der hier unter dem Namen Panasonic Fernseher an den Mann bringt, hat diesen Trend nun erkannt und will in Zukunft verstärkt auf die hohe Nachfrage nach LCD-Displays eingehen. Matsushita ist bisher Weltmarktführer bei den Plasma-Displays, will nun aber große Hersteller wie Sony, Samsung und Sharp im LCD-Markt angreifen. Wie die FTD berichtet, sei der Umsatz zwar bei Plasma-Fernsehern im vierten Quartal 2007 um sechs Prozent gestiegen, im gleichen Zeitraum sei allerdings die Nachfrage nach LCD-Geräten um 64 Prozent angewachsen. Trotzdem will Matsuhita weiterhin an der Plasma-Technologie festhalten und bis Mai 2009 die monatliche Kapazität seines Werks in Japan auf 1,26 Millionen Plasma-Panele in etwa verdoppeln. Das neue LCD-Werk soll hingegen jährlich 15 Millionen LCD-Panele im 32 Zoll-Format produzieren.

Aus eigener Erfahrung, würde ich der Plasma-Technik den Vorzug geben. Das Bild wirkt hier meist wesentlich kontrastreicher, die Farben kräftiger und brillianter und die Schwarztöne wesentlich schwärzer. Allerdings hat die LCD-Technik in der letzten Zeit stark aufgeholt und es gibt auch zahlreiche Top-Geräte, die auf dieser Technologie basieren. Letztendlich bleibt es immer auch eine Geschmacksfrage, ob man dieses oder jenes Gerät bevorzugt und natürlich auch eine Frage des Geldbeutels. Trotzdem fände ich es schade, wenn es in Zukunft nur noch LCD-Fernseher zu kaufen gäbe, was sicherlich auch ein Ergebnis der Unwissenheit vieler Käufer wäre.    [...mehr]