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Die Mitte der 90er noch völlig naiv erworbene Domain iphone.com wurde vor einigen Jahren für 1 Millionen Dollar von Apple aufgekauft. Domains sind im Internet die neuen Immobilienanlagen. Doch lohnt sich das Geschäft?

Früher ging es vor allem um knackige Stichwörter, business.com beispielsweise ist der bislang teuerste Domain Name, der jemals verkauft wurde, klar und deutlich, das steigert anscheinend das Vertrauen in die dazu gehörende Website.    [...mehr]


Nokia hat am vergangenen Mittwoch die neuen Smartphones Lumia 800 und die erschwinglichere Variante des Lumia 710 vorgestellt. Beide nutzen als erste Nokia-Smartphones das Betriebssystem Windows Phone, dessen Einsatz lange auf sich warten ließ.

Der finnische Telekommunikationsriese Nokia hat mit der Vorstellung des Lumia 800 und des Lumia 710 nicht nur seine neuesten Produkte, sondern auch einen Weg hin zum möglichen Aufschwung präsentiert. Denn der größte Handy-Hersteller der Welt hatte zuletzt mit sinkenden Verkaufs- und Umsatzzahlen zu kämpfen, doch CEO Stephen Elop ist zuversichtlich, dass dem Unternehmen mit den neuen Smartphones ein Neuanfang glücken kann.    [...mehr]


Bald auch Sperren von rechtsextremen und rassistischen Seiten?

Die ursprünglich v.a. gegen Kinderpornografie geplanten Netzsperren, also die Sperrung bestimmter Webseiten, könnten auch bei anderen, strafrechtlich relevanten Seiten zum Einsatz kommen. Im Zusammenhang mit der gerade aktuellen Situation hinsichtlich der Verabschiedung des Anti-Kinderpornografie-Gesetzes wird nun der Ruf laut, Netzsperren gegen Rassismus zu verhängen und zu Hass und Gewalt aufrufende Seiten zu sperren, bzw. deren Inhalte zu löschen.

Bei einer auf Einladung von Bundesjustizministerin Brigitte Zypries vor wenigen Tagen stattgefundenen Konferenz zum Thema Hasspropaganda soll der Vorsitzende des Zentralrates Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, gefordert haben, neben kinderpornografischen Seiten auch andere extremistische und rassistische Seiten zu sperren, die aus strafrechtlicher Perspektive bedenklich seien.

Internetexperten geben allerdings zu bedenken, dass gerade bei Webseiten mit extremistischen Inhalten Sperren alles andere als effizient seien, da sie äußerst einfach zu umgehen seien. Statt Seiten zu sperren, müssten vielmehr die Inhalte gelöscht werden.

Obwohl das „Gesetz zur Erschwerung des Zugangs zu kinderpornografischen Inhalten in Kommunikationsnetzen“ im Juni bereits überarbeitet worden ist,  wird an Nutzen und Wirksamkeit der so angestrebten Netzsperre, die v.a. den Zugang zu kinderpornografischen Seiten über ausländische Server verhindern soll, stark gezweifelt. Damit ist das Gesetz ungefähr so sinnvoll wie das HUGO BOSS Mobile Phone.

Die nun geforderten Netzsperren gegen Rassismus zeigen, dass die Meinung der Experten viel zu selten anerkannt und vermutlich ein mehr oder weniger nutzloses Gesetz erweitert wird, statt ein Gesetz zu verabschieden, das tatsächlich bringt, was gefordert und notwendig ist.    [...mehr]