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Microsoft hat offiziell bekannt gegeben, dass man in Zukunft das externe HD-DVD-Laufwerk für die hauseigene Spielekonsole Xbox 360 nicht mehr produzieren werde.

Xbox 360 Elite mit externem HD-DVD-Laufwerk © manu contreras (Flickr)

Die Ära der HD DVD neigt sich dem Ende. Nachdem erst Toshiba vor wenigen Tagen verkündet hatte, die Produktion von HD-DVD-Playern einzustellen, folgt nun auch Microsoft diesem Schritt: Die Produktion des externen HD-DVD-Laufwerks für die Xbox 360 wird eingestellt. Microsoft war von Beginn an, einer der größten Unterstützer der HD-DVD-Technologie und hatte exklusiv für die Xbox 360 ein externes Laufwerk, welches entsprechende Filme abspielen kann, veröffentlicht. Scheinbar war der Schachzug von Sony mit der Playstation 3 hier schlauer: Eine Konsole herauszubringen, die bereits über einen eingebauten Player für hochauflösende Filme verfügt, denn die Blu-Ray hat das Rennen nun eindeutig gewonnen. Händler versuchen nun ihre Bestände entsprechender Geräte zu räumen, daher gibt es entsprechende HD-DVD-Player bereits für unter 100 Euro. Hier kann also manch einer noch ein Schnäppchen machen, muss sich hierbei aber auch bewusst sein, dass es zukünftig keine Filme mehr für die HD DVD geben wird. Momentan gibt es noch einige Sahneperlen unter den HD DVDs, die das Blu-Ray-Lager nicht zu bieten hat, wie beispielsweise die Blockbuster Batman Begins oder die Matrix Trilogie. Es ist aber sicherlich nur eine Frage der Zeit bis diese Filme auch für die Blu-Ray-Disc erscheinen. Ob man nun noch auf die alte Technik setzen sollte, bleibt somit wohl nur eine Gewissensfrage. Kurzfristig kann man eine Menge Filme günstig in HD-Qualität erstehen, Nachschub darf man aber keinen erwarten. Zudem werden auch mit der Zeit die Blu-Ray-Filme und -Player günstiger zu haben sein.    [...mehr]


Nach den ganzen Niederlagen der letzten Zeit für das HD-DVD-Medium, stellt sich die Frage, ob die HD-DVD am Ende ist und ihr “End of Life” Zeitpunkt erreicht hat.

Unter “End of Life” versteht man bei Elektronikprodukten den Zeitpunkt, wenn die Hersteller das Produkt nicht mehr produzieren und man es somit nicht mehr kaufen kann. Diesen Zeitpunkt hat die HD-DVD momentan noch nicht erreicht, allerdings gibt es Zeichen, die darauf hindeuten. So hatte sich das Filmstudio Warner erst vor kurzem für die Blu-Ray entschieden und immer mehr Händler nehmen die HD-DVD aus ihrem Sortiment.

HD-DVD vs. Blu-Ray © Flickr / Film Geek

Diesem Trend folgen nun auch weitere Händler. Das für die Xbox 360 erhältliche HD-DVD-Laufwerk hatte lange Zeit um die 160 Euro gekostet, nun bietet es der Online-Händler Amazon für 99 Euro an, verscherbelt es also regelrecht. Optimisten könnten jetzt natürlich sagen, das wäre ein gutes Zeichen für die HD-DVD, würden doch jetzt sicherlich mehr Käufer für diesen Preis ein HD-DVD-Laufwerk kaufen. Ich denke allerdings eher, dass die Händler ihre Lager räumen wollen um sich in Zukunft voll auf das Blu-Ray-Disc-Format konzentrieren zu können. Auch in den USA “verhökert” momentan Amazon die HD-DVDs, teilweise mit Rabatten bis zu 50 Prozent. Für Besitzer von HD-DVD-Playern lohnt es sich daher vielleicht auch jetzt noch ihr Filmarchiv mit entsprechenden Titel auszubauen, allerdings können sie sich wohl kaum noch darauf verlassen, dass auch in Zukunft Nachschub für das Medium kommen wird. Jetzt wäre also vielleicht der richtige Zeitpunkt sich für einen Blu-Ray-Player zu entscheiden, hierfür wird natürlich auch das entsprechende Fernsehgerät benötigt, beispielsweise einen schicken Plasma-Fernseher wie den Pioneer Kuro, den ich aus persönlicher Erfahrung nur empfehlen kann.

Wie dem auch sei, generell ist es für den Konsumenten sehr erfreulich, dass sich die Anzeichen für das Ende des Formatkrieges immer mehr verdeutlichen. So kann man sich nun fast ruhigen Gewissens sich für die Blu-Ray entscheiden, ohne dabei ein schlechtes Gefühl zu haben. Generell sollten solche Streitigkeiten nicht auf den Schultern des Verbrauchers ausgetragen werden, führen sie doch nur zur Verunsicherung und auch wesentlich weniger Gewinnen bei den Unternehmen.    [...mehr]


Große Datenbestände von Musik und Videos bekommen jetzt ein ansprechendes Zuhause: Den Alienware High Definition Media Server. In das hochwertig wirkende Gehäuse passen bis zu vier Terrabyte Daten.

Alienware HD Media Server

Der High Definition Media Server von Alienware richtet sich an Leute, die ein wenig Zukunft schnuppern wollen. Mit der Möglichkeit vier Festplatten mit jeweils ein Terrabyte Speicherplatz einzubauen, verfügt der HD Media Server über ausreichend Platz für die HD-Inhalte mit einer Gesamtspielzeit von etwa 1.300 Stunden. Darüber hinaus lassen sich, ganz einfach ohne Schrauben, die Festplatten austauschen, um noch mehr Daten unterbringen zu können. Das Gerät kann HD-Inhalte mit 1080p aus dem Fernseher aufnehmen und abspielen, vorausgesetzt es ist kein Kopierschutz aktiv. Mediainhalte lassen sich auch mit dem integrierten CD-/DVD-Player abspielen, alternativ lässt sich dieser durch ein Blu-Ray-Laufwerk ersetzen, womit sich dann Daten mit bis zu 50 Gigabyte auf eine Blu-Ray-Disc speichern lassen.

Das Gerät arbeitet mit einem gängigen Windows Vista Home Premium Betriebssystem und verfügt über einen Intel Core 2 Duo Quad 45 Nanometer Prozessor und einem Intel X38-Chipsatz. Wer will, kann das Gerät auf bis zu vier Gigabyte Arbeitsspeicher aufrüsten. Zur Ausgabe von Videos in der vollen HD-Auflösung 1080p, kommt eine ATI Radeon HD 2400-Grafikkarte zum Einsatz. Video lässt sich über zahlreiche Anschlüsse ausgeben, wer sich so ein Gerät kauft, der wird sich aber vor allem für die DVI-, HDMI- und VGA-Anschlussmöglichkeit interessieren. Bis zu vier integrierte TV-Tuner ermöglichen es bis zu vier verschiedene Sendungen gleichzeitig aufzunehmen oder auch währenddessen eine frühere Aufnahme anzuschauen.

Bisher ist das Gerät nur in den USA angekündigt. Ob und wann und zu welchem Preis das Gerät in Deutschland erscheinen wird, ist bisher unklar. Zudem ist fraglich, ob das Gerät auch mit anderen Betriebssystemen wie Mac OS X oder Linux zusammenarbeiten wird.




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Bisher waren Blu-Ray-Player immer sehr teuer, doch so langsam fangen auch hier die Preise an zu purzeln.

Panasonic DMP-BD30

Nach dem auf der CES bereits angekündigten Panasonic DMP-BD50, hat Panasonic nun auch noch ein kleineres Modell mit dem Namen DMP-BD30 angekündigt. Dieser unterstützt die Wiedergabe von 1080p/24, also die volle HDTV-Auflösung mit 24 Bildern pro Sekunde, genauso wie die Daten im Kino und auf der Blu-Ray-Disc vorliegen. Für eine flüssige Bilderwiedergabe sorgt zudem der UniPhier-Prozessor. Eine Bewegungserkennung mit 16 Stufen soll laut Panasonic auch für eine flüssige Darstellung bei sehr schnellen Bildbewegungen sorgen. Über eine HDMI-Schnittstelle mit der Spezifikation 1.3 lässt sich der Flachbildfernseher beziehungsweise Beamer an den Blu-Ray-Player anschließen. Für Komfort sorgt die Picture-in-Picture-Funktion, die es ermöglicht etwa Video-Regiekommentare in einer Ecke des Films anzeigen zu lassen. Ein 192 kHz/24Bit D/A-Wandler und die Bitstream-Ausgabe von Dolby Digital Plus, Dolby True HD und DTS-HD soll für den richtigen Klang im Heimkino sorgen. Wer einen HD-Camcorder von Panasonic besitzt, darf sich zudem über die Möglichkeit freuen, seine SD-Karte direkt in den Panasonic DMP-BD30 einlegen und die aufgenommen Videos in voller HDTV-Auflösung wiedergeben zu können. Natürlich spielt der DMP-BD30 auch CDs und DVDs ab, die sogar auf HD-Auflösung hochskaliert werden. Aber auch mit DivX-Videos, MP3-Musik und JPEG-Fotos kann er umgehen. Der Panasonic DMP-BD30 soll im März für unter 500 Euro in den Handel kommen. Zum Produktstart gibt es in einer limitierten Aktion zudem die Blu-Ray-Filme “Cars” und “Ratatouille” gratis dazu.

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Die Verkäufe der Blu-Ray legen dramatisch zu und immer mehr Händler nehmen die HD-DVD aus ihrem Sortiment.

HD-DVD vs. Blu-Ray © Flickr / Film Geek

Die Blu-Ray Group Deutschland gab an, dass in Deutschland in der zweiten Januarwoche dieses Jahres doppelt soviele Blu-Ray-Player verkauft wurden wie HD-DVD-Player. Man nimmt dabei Bezug auf Zahlen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Dabei sind die Verkäufe der Playstation 3 noch gar nicht mit einbezogen, wobei viele Käufer sich wahrscheinlich zum Abspielen von Blu-Rays für diese entscheiden werden, da sie erstens relativ günstig ist, zweitens regelmäßig von Sony geupdatet wird und man drittens nebenbei auch noch Videospiele spielen kann. Ich beispielsweise habe mir die PS3 als reinen Blu-Ray-Player gekauft, mir selbst sind die Videospiele dahingegen gar nicht so wichtig. Grund für diese extreme Steigerung der Verkäufe der Blu-Ray dürfte nicht zuletzt auch die Entscheidung Warners für die Blu-Ray sein. Seitdem steigen auch die Verkäufe der Blu-Ray in den USA.

Der Vorsitzende der Blu-Ray Group Deutschland, Thilo Röhrig, zeigte sich hoch erfreut über diese Zahlen und kündigte an, in den nächsten Wochen mit gezielten Aktionen im Handel das Interesse und die Kaufbereitschaft der Kunden beim Blu-Ray-Format weiter zu stärken. Das Vertrauen der Konsumenten sei nun da und dies müsse man nun nutzen, um den Absatz weiter zu steigern.

Toshiba hingegen hält weiterhin an der HD-DVD fest und hatte als erste Reaktion die Preise der eigenen HD-DVD-Player teilweise drastisch gesenkt. Auch auf Ebay kann man diesen Trend beobachten, viele Nutzer versuchen nun ihre HD-DVD-Player zu verkaufen und verscherbeln dabei ihre Geräte zu wirklich dramatisch niedrigen Preisen.

Während man in vielen Media Märkten die HD-DVD gar nicht mehr vorfindet, die Blu-Ray-Filme nun allerdings einen größeren Platz zugewiesen bekommen haben, schließen sich dieser Verkaufspolitik nun auch immer mehr Händler an. Auch der Händler Woolworths räumt nun seine Bestände der HD-DVDs aus dem Verkaufssortiment. Nur noch online wolle man die Restbestände verkaufen, allerdings wolle man sich in Zukunft nur noch auf die Blu-Ray konzentrieren. Grund dafür seien auch die Verkaufszahlen im Weihnachtsgeschäft gewesen, bei dem sich die Blu-Ray im Verhältnis 10:1 zur HD-DVD verkauft habe. Als Hauptgrund für dieses Ergebnis sah man bei Woolworths den Erfolg der Playstation 3. Und damit dürften sie durchaus Recht haben.    [...mehr]


Auf der Consumer Electronic Show in Las Vegas haben namhafte Hersteller die neuesten Blu-Ray-Player angekündigt. Anbei eine kleine Übersicht über die angekündigten Geräte.

Der Panasonic DMP-BD50 verfügt über eine Ethernet-Schnittstelle mit der sich BD-Live-Features wiedergeben lassen, wie etwa der Download von Bildern und Untertiteln oder auch das Spielen von interaktiven Games, die im Bonus-Material der Blu-Ray-Discs verlinkt sind. Der DMP-BD50 ist damit der erste Blu-Ray-Player der Welt, der die 2.0-Spezifikation erfüllt. Sound lässt sich über Dolby TrueHD und DTS-HD Master Audio mit 7.1-Kanälen wiedergeben. Zudem lassen sich SD-Speicherkarten auslesen und so etwa mit dem HD-Camcorder im AVCHD-Format aufgenommenes Filmmaterial auf dem Fernseher in FullHD (1920 x 1080) wiedergeben.

Panasonic DMP-BD50, erster Blu-Ray-Player der Welt mit 2.0-Spezifikation

Als Einstiegsgerät wurde der Philips BDP7200 Blu-Ray-Player angekündigt, der wie alle angekündigten Modelle auf der CES bereits die 1.1-Spezifikation der Blu-ray Association erfüllt. Somit verfügt er auch über Bild-in-Bild-Funktionalität, mit der sich beispielsweise Video-Kommentare anzeigen lassen. Zudem skaliert der BDP7200 das Bild normaler DVDs auf bis zu 1080p hoch. Ob das Gerät eine Ethernet-Schnittstelle beinhaltet, wie in der 2.0-Spezifikation gefordert, ist bisher nicht bekannt. Das Gerät soll im April für etwa 349 US-Dollar auf den amerikanischen Markt kommen.

Der Sharp BD-HP50 ist dagegen schon etwas teurer: Für 700 US-Dollar soll der Blu-Ray-Player, der auch die 1.1-Spezifikation erfüllt, im Mai auf den Markt kommen. Das Modell verfügt zudem über eine Ethernet-Schnittstelle, mit dem sich etwa Online-Features über das Internet anzeigen lassen. Über den HDMI 1.3-Anschluss lässt sich das Bild in voller HD-Auflösung mit 1080p/24 ausgeben. Zudem unterstützt das Gerät Dolby True HD und DTS HD 7.1. Eine Quick-Start-Funktion soll das Laden der Discs beschleunigen.

Mit dem Samsung BD-UP5500 wird ein Kombi-Player geboten, der sowohl das Abspielen von Blu-Ray als auch von HD-DVD unterstützt. Ob man allerdings noch all zu lange die HD-DVD-Tauglichkeit benötigen wird ist fraglich, nachdem Warner in Zukunft nur noch Blu-Ray unterstützen wird. Auch der BD-UP5500 verfügt über eine HDMI-1.3-Schnittstelle für die Ausgabe des Bildes auf dem Fernseher und erfüllt auch die 1.1-Spezifikation mit Bild-in-Bild-Funktionalität. Eine Ethernet-Schnittstelle ist auch vorhanden, allerdings wird diese nur für Bonus-Features von HD-DVDs nutzbar sein. Das Gerät verfügt über BD-Java- und HDi-Funktionalität, mit denen sich interaktive Funktionen bewerkstelligen lassen. Töne kann er über Dolby True HD und DTS HD wiedergeben. Der Player soll im zweiten Quartal 2008 erscheinen. Ein Preis steht leider noch nicht fest, Gerüchten zufolge soll das Gerät allerdings um die 600 US-Dollar kosten.

Der Samsung BD-P1500 ist hingegen ein reiner Blu-Ray-Player, auch erfüllt wie nicht anders zu erwarten die 1.1-Spezifikation. Auch hier ist eine Ethernet-Schnittstelle vorhanden, allerdings wird diese für Firmware-Updates genutzt. Der Preis des voraussichtlich im Juni erscheinenden Geräts wird bei etwa 400 US-Dollar liegen.    [...mehr]


So langsam bahnt sich eine Entscheidung zwischen dem Formatkrieg HD-DVD vs. Blu-Ray an. Zumindest Warner Bros. Home Entertainment wird demnächst seine Neuerscheinungen nur noch auf DVD und Blu-Ray-Disc anbieten und verabschiedet sich damit von der HD-DVD.

HD-DVD vs. Blu-Ray © Flickr / Film Geek

Bis Ende Mai 2008 will man bei Warner Bros. Home Entertainment noch alle Neuerscheinungen auf allen drei Medien DVD, HD-DVD und Blu-Ray-Disc anbieten, danach wird die Veröffentlichung auf HD-DVD gestoppt. Barry Meyer, Vorstandsvorsitzender & Geschäftsführer von Warner Bros. und Kevin Tsujihara, Präsident der Warner Bros. Home Entertainment Group begründen diesen Schritt als Reaktion auf die Nachfrage der Kunden.

Warner Bros. sind nicht die einzigen, die sich von der Strategie verabschieden, Titel auf beiden HD-Medien zu veröffentlichen. Bereits im August letzten Jahres hatten Paramount und Dreamworks die Produktion für das Blu-Ray-Format eingestellt und veröffentlichen seitdem ihre Filme nur noch auf HD-DVD. Also genau anders herum als Warner Bros. dies nun tut. Bei Paramount und Dreamworks begründete man diesen Schritt seinerzeit mit der ausgereifteren Technik der HD-DVD-Player der ersten Generation sowie den günstigeren Produktionskosten der HD-DVD. Diese lässt sich mit geringfügigen Modifikationen der Produktionsanlagen weiterhin auf diesen produzieren, während für die Blu-Ray-Disc komplett neue Maschinen angeschafft werden müssen.

Wer sich die Verkaufscharts bei dem Versandhändler Amazon.de in letzter Zeit angeschaut hat, konnte feststellen, dass die Verkaufszahlen der Blu-Ray-Disc in etwa zweimal so hoch waren wie die der HD-DVD. Der Schritt von Warner Bros. ist somit durchaus nachvollziehbar. Es sei eine strategische und langfristige Entscheidung, sagte Barry Meyer dazu aus. Man wolle verhindern, dass die Chance des HD-Formats durch den Format-Krieg verspielt werde. Zudem gehe man davon aus, dass das Potential der Blu-Ray-Disc durch diese Entscheidung weiter erhöht werde, was letztendlich sowohl Produzenten, Händlern als auch Konsumenten zugute käme.

King Kong HD-DVD und Xbox 360 HD-DVD-Laufwerk © Flickr / BAMCAT

Warner Bros. ist momentan das einzige der Filmstudios, welches noch sowohl für HD-DVD als auch auf Blu-Ray-Disc Filme veröffentlicht. Dabei wurden allerdings einige große Blockbuster bisher nur auf der HD-DVD veröffentlicht, unter anderem die Matrix Trilogie, Batman Begins als auch Peter Jacksons King Kong. Es ist zu hoffen, dass die Filme nun auch bald eine Veröffentlichung auf dem Blu-Ray-Medium erfahren.

Für das HD-DVD-Format könnte diese Entscheidung von Warner Bros. durchaus das Aus bedeuten. Die Filme von Warner Bros. konnte man durchaus als eines der Zugpferde der Technik deuten, da wie gesagt einige große Blockbuster bisher nur auf der HD-DVD erschienen sind. Betrachtet man hingegen den Markt, so stellt man fest, das bisher als einziger großer Hersteller von HD-DVD-Playern lediglich Toshiba zu sehen ist, während Blu-Ray-Player unter anderem von Riesen wie Sony, Pioneer, Samsung, Sharp und Panasonic produziert werden. Hinter dem HD-DVD-Format steht hingegen noch Microsoft, was sich vor allem im Computerbereich auswirkt. Auch die Xbox 360 bietet als optionales Zubehör ein HD-DVD-Laufwerk für Filme an, die Playstation 3 hingegen hat schon standardmäßig einen Blu-Ray-Player integriert. Zudem steht Apple auch hinter der Blu-Ray-Disc.

Die Luft für die HD-DVD wird nun also noch dünner. Bisher sprach vor allem die günstige Verfügbarkeit von HD-DVD-Playern von Toshiba für das Format. Teilweise erhielt man im Rahmen von Sonderaktionen noch zahlreiche HD-DVDs gratis dazu, während der günstigste Blu-Ray-Player die Playstation 3 sein dürfte. Allerdings wird diese auch durch regelmäßige Updates von Sony Up-2-Date gehalten. So unterstützt sie bereits durch neueste Firmware-Updates 1080p/24, während die älteren HD-DVD-Player von Toshiba meist nicht mehr in den Genuss solcher Updates kommen.

Zudem ist die HD-DVD frei von Regionalcodes, jede HD-DVD der Welt lässt sich also auch auf jedem HD-DVD-Player abspielen, während bei man bei der Blu-Ray-Disc entsprechende Regionalcode-Zonen beachten muss. Die HD-DVD wäre somit eigentlich für den Konsumenten das freundlichere Format, da es auch weniger DRM-Restriktionen hat.

Ich für meinen Teil, habe mich hingegen schon längst für eine Playstation 3 als vollwertigen Blu-Ray-Player entschieden und bin damit auch sehr zufrieden. Anfangs hatte ich mir auch einen Toshiba E1 als HD-DVD-Player gekauft, war aber von der billig anmutenden Verarbeitung sowie den langen Ladezeiten der Filme wenig beeindruckt. Somit freue ich mich über diesen Schritt seitens Warner Bros. und hoffe, dass sich die Blu-Ray so schnell durchsetzen wird.    [...mehr]


Der neue Blu-ray-Player von Sharp zeigt High-Definition Inhalte in 1080p-Qualität und im 24p-Vollbildverfahren. Zudem hat der Player auch noch einen begeisternden Sound. Qualitätsverluste durch Bildskalierung zählen bei dem Blu-ray-Player von Sharp zur Vergangenheit. Der Player spielt die Bilder mit der gleichen Frequenz ab wie Filmkameras die Daten aufzeichnen.

Der Player hat ein schlankes Design und eine Höhe von lediglich 68 mm. Der schwarze Klavierlack und die verspiegelte Front dürfte den Player auch von der Optik her wohnzimmertauglich machen. Der Player spielt neben Blu-ray auch alle anderen gängigen Formate ab.

Sharp will den Blu-ray-Player auf der IFA 2007 vorstellen und danach in den Handel bringen.

Der Preis ist zur Zeit noch nicht bekannt.

Blu-ray-Player von Sharp<br /> © Sharp

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