Der vermeintliche Alleskönner: CBD-Öl! Ist dieses Öl wirklich so gut?

 In Gesundheit

Höchstwahrscheinlich hat bereits jeder etwas vom Alleskönner-Öl – dem CBD-Öl – gehört. Dadurch, dass es so gehyped wird, werden natürlich auch viele Stimmen laut, die die Wirkung des Öls herunterspielen.

Was ist dran an all den Aussagen, die so im Internet schwirren? Das wollen wir heute klären!

Was ist das CBD-Öl?

Im Internet kursieren die wildesten Prophezeiungen und Heilaussagen – die oft schon an wahre Wunder erinnern.

Natürlich glauben viele Menschen, dass bei Einnahme des Öls, berauschende Wirkungen auftreten – wie es nun mal so ist, wenn man Cannabis konsumiert.

Aber in Wirklichkeit hat dieses Öl keine psychoaktive Wirkung, sondern ist ein erfolgreiches Mittel, das bei vielerlei Beschwerden helfen kann.

CBD Hanf ist eine Hanfsorte mit reduzierten THC Wirkstoff.

CBD (Cannabidiol – nicht psychoaktives Cannabinoid) hat seinen Ursprung im Faserhanf, während das THC (Tetrahydrocannabinol) nur in den Drogensorten zu finden ist.

Dadurch, dass dieses Öl keinerlei drogenähnliche Auswirkungen auf den Menschen hat, ist dieses Öl auf dem Markt frei erwerbbar.

Nach langen Recherchen findet man heraus, dass Hanf nicht gleich Hanf ist und dass es verschiedene Sorten gibt. Hanf kann auch perfekt zur Kleiderproduktion verwenden.

Im industriell gezüchteten Hanf ist der CBD-Anteil besonders hoch, sodass es sich super zur Erzeugung von wertvollem Öl eignet.

Die Cannabis Sativa ist die Sorte, die den höchsten Gehalt an CBD aufweist.

Ein kurzer Einblick in die Geschichte der Hanfpflanze!

Die Hanfpflanze gehört zu den ältesten Nutzpflanzen weltweit und seine Anbaugeschichte reicht über 10.000 Jahre zurück.

Hanf wird nicht nur in der Textilindustrie verwendet, sondern auch zur Herstellung von Papier. Seit Jahrhunderten wissen auch Mediziner um die wertvollen Eigenschaften dieser überaus vielschichtigen Pflanze.

Mittlerweile wird dieses Material immer häufiger für Jeans, Garne und Segeltücher hergenommen – über viele Jahre hatte diese Nutzpflanze einen sehr schlechten Ruf.

Den Ursprung hat Hanf in Zentralasien, währenddessen mittlerweile fast überall auf der Welt angebaut werden kann – vor allem aber im subtropischen Klima.

Der Weg vom Anbau der Pflanze bis zum fertigen Öl!

Etwa 50 verschiedene Sorten von Hanf sind für den Anbau zulässig und überschreiten nicht die 0,2 Prozent an THC.

Die Aussaat beginnt im Frühling zwischen April und Mai und die zweite folgt dann etwa vier Wochen danach.

Von Juli bis September kann man den Hanf ernten – vorausgesetzt der Hanf wird für die industriellen Zwecke genutzt. Möchte man die Samen essen, dann erntet man erst Mitte September bis Mitte Oktober.

Für die Industrie sind die Samen nicht wichtig, falls man aber CBD-Öl gewinnen möchte, müssen die Samen von der Pflanze getrennt und in Mühlen zum beliebten Fertigprodukt gepresst werden. Die Temperaturen während dieses Vorganges dürfen die 60 °C nicht überschreiten, damit der Hersteller die einwandfreie Qualität und Wirkung gewährleisten kann.

Das CBD-Öl wird noch mit CBD-Extrakten verfeinert, damit man am Ende ein durchaus heilsames Öl gewonnen hat.

Hier findet man weitere Infos zum Öl: http://www.ultrakompakt.de/der-neue-run-auf-cbd/.

Wie wirkt das CBD-Öl?

Das Öl wirkt in jeglichen Bereichen und kann vor allem bei Schmerzen oder anderen Beschwerden eingesetzt werden.

Die wichtigsten Anwendungsbereiche vom Öl sind folgende:

  • Schlaflosigkeit: Alle Menschen, die unter schlaflosen Nächten leiden wissen wie kräftezehrend das ist. Im Gegensatz zu Schlaftabletten ist das CBD-Öl meist die bessere Alternative, um wieder besser schlafen zu können und am Morgen ausgeruht zu sein.
  • Menstruationsbeschwerden: Viele Frauen schwören auf das Öl, um ihre Schmerzen während der Periode zu eliminieren.
  • Übelkeit: sorgt für Beruhigung im Magen
  • Krebs: Nach einer medizinischen Behandlung (z.B. Chemotherapie) kann das CBD-Öl ergänzend eingenommen werden. Während der Krebsbehandlung kann es sein, dass es nicht so vorteilhaft ist, da es den Appetit zügelt. Krebspatienten sollten aber genügend essen, deshalb ist eine Appetitlosigkeit eher kontraproduktiv.

Das Öl kann auch das Wachstum der Krebszellen verlangsamen bzw. hemmen.

  • Stress und Überlastung: Auch hier kann die beruhigende Wirkung des Öls Abhilfe schaffen.
  • Multiple Sklerose, Morbus Crohn und Fibromyalgie können dank der Einnahme des Öls verbessert werden.
  • Chronische Schmerzen
  • Halsschmerzen oder andere Erkältungsschmerzen
  • Allergien: Wenn Menschen unter Allergien leiden, sollten sie es mal ausprobieren, da es das Immunsystem anregt und entzündungshemmend wirkt.
  • Rheuma: Kann die Schmerzen von Rheumapatienten lindern
  • Depressionen: Die Menschen berichten, dass sie sich mit Einnahme der Tropfen besser gefühlt haben und bessere Laune hatten.
  • Epilepsie

Das CBD-Öl besteht aus den verschiedensten Cannabinoiden, die unterschiedliche Wirkungen haben.

Die wichtigsten fünf Cannabinoide haben folgende Wirkungen:

  • Schmerzlindernd
  • Antibakteriell
  • Angstsenkend
  • Wirkt sich positiv auf die Zellerneuerung aus

Neben diesen Cannabinoiden enthält das Öl außerdem verschiedene Vitamine, Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren, Gamma-Linolensäure, die entzündungshemmende Effekte hat, sowie viele Mineralstoffe und Spurenelemente (Eisen, Kalzium, Kupfer, Mangan usw.)

Was muss man beim Kauf eines Produktes beachten?

Je nachdem bei welchen Beschwerden das Produkt eingesetzt wird, empfiehlt sich ein unterschiedlicher Prozentsatz.

Das reine CBD wird meist (außer es ist zu 100% in einem Produkt enthalten) immer mit anderen Ölen vermischt.

leichte Beschwerden (leichte Kopfschmerzen, leichte depressive Verstimmung) Konzentration von 5-15 %
Mittelschwere Beschwerden (starke Kopfschmerzen, starke Angst) Konzentration von 15-25 %
Starke Beschwerden ( Konzentration von 48 %

Wie viel muss ich vom Produkt einnehmen?

Das hängt natürlich von den Beschwerden ab und sollte eventuell mit einem Arzt oder einem Heilpraktiker besprochen werden. Auch die Dosierung auf der Verpackung kann helfen.

Dabei spielt natürlich auch das Körpergewicht eine Rolle.

Gibt es bei der Einnahme von CBD-Öl auch Nebenwirkungen?

Im Artikel zu CBD-Öl Nebenwirkungen kann man bei Interesse alles über die eventuell auftretenden Beschwerden nachlesen.

Folgende Kombination sollten vermieden werden:

  • CBD-Öl mit Medikamenten und Alkohol: Das Öl wird in der Leber abgebaut und sorgt dafür, dass bestimmte Enzyme aus Medikamenten nicht abgebaut werden können. Dann hat zur Folge, dass die Stoffe länger im Blut bleiben -> das ist eine Wechselwirkung. Bevor man das Öl einnimmt, muss man es mit dem Arzt abklären.

Bei der Einnahme muss man folgendes beachten:

Eine normale Einnahme der CBD-Tropfen hat keine negativen Auswirkungen auf den Mensch oder die Tiere.

Es wirkt sich nicht auf die Herzfrequenz oder den Blutdruck aus.

Fazit

Das CBD-Öl kann wirklich viel für die Gesundheit tun und bei vielerlei Beschwerden Abhilfe schaffen. Natürlich ist es kein Wundermittel – wie häufig gerne behauptet wird, aber es wurden bis dato sehr gute Erfolge erzielt.

Vor allem im Bereich von körperlichen Schmerzen kann es helfen sowie bei depressiven Verstimmungen.

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