Der neue Run auf CBD

 In Rezensionen, Wissen

Das Drogentabu in der Medizin hat nahezu das gesamte 20. Jahrhundert die Entwicklung von Medikamenten blockiert, die aus Pflanzen gewonnen werden, die an psychoaktiven Prozessen beteiligt sind. Dies führte auch dazu, dass die Mediziner um die Pflanze Hanf einen großen Bogen machten und deren Wirkung als Heilpflanze ignorierten bzw. übersahen. Erst als in den 1970er Jahren innerhalb der Hanfpflanze der Antagonist von THC, CBD (Cannabidiol), erkannt wurde, fand ein Umdenken statt. Seitdem CBD in den Fokus der Medizin geraten ist, werden immer neue Effekte gegen verschiedene Krankheiten und Beschwerden erkannt.

Verstärkt wurde der Trend durch die Legalisierung von CBD in der Schweiz. Fortan pilgern zahlreiche Interessenten aus anderen Ländern in den Alpenstaat. Doch wer kein Raucher ist, muss nicht zu den CBD-Zigaretten greifen, um von der gesundheitlichen Wirkung von CBD zu profitieren. CBD gibt es nämlich auch als Öl. CBD Öl Empfehlungen sind unter diesem Link einsehbar.

Antagonist von THC

Wie erwähnt ist CBD der Antagonist von THC. Dort wo THC stimuliert, das Bewusstsein verändert und Halluzinationen erzeugt, greift CBD ein und mildert diese Effekte. CBD sorgt dafür, dass der Rausch langsam abklingt. CBD lindert, beruhigt und entspannt. Durch seine Beteiligung am Endocannabinoid-System weist CBD einen vielseitigen Wirkmechanismus auf. Das Endocannabinoid-System ist nämlich wichtig für viele Körperfunktionen. Es aktiviert Neurotransmitter wie Glutamat, Serotonin, Opiate, Dopamin und GABA.

CBD sagt Krankheiten den Kampf an

Dadurch wirkt CBD entzündungshemmend, antioxidativ, antibakteriell und stärkt das Immunsystem. Seine Wirkung gegenüber verschiedenen Schmerz-Erkrankungen wie Migräne, Cluster-Kopfschmerzen sowie andere Kopfschmerzen, Reizdarm, Krämpfe, Fibromyalgie, Arthritis und Übelkeit ist belegt. Seine antibakterielle Wirkung soll der von Antibiotika überlegen sein. Überdies macht der vielfältige Wirkmechanismus von CBD die Heilplanze gegen solch verschiedene Krankheitsbilder wie Diabetes, Multiple Sklerose, Morbus Crohn, Tinnitus, Asthma, Hepatitis, Allergien, Rheuma, Nervenerkrankungen, Sepsis (Blutvergiftung), Alzheimer, Parkinson, Epilepsie, Neurodermitis und Borreliose attraktiv.

Dabei handelt es sich bei der Aufzählung nur um Beispiele von vielen. Als Appetitzügler ist CBD ein probates Mittel gegen Übergewicht. Sogar in der Krebsforschung wurden Erkenntnisse gewonnen, dass CBD dazu in der Lage sein kann, Krebszellen abzutöten, sodass CBD weiterhin Gegenstand der Krebsforschung ist. Insbesondere bei Brustkrebs und Lungenkrebs sind die Ergebnisse ermutigend. In einer Studie der Universität von Tel Aviv erwies sich CBD sogar als wirksam gegenüber Knochenbrüchen – ein ernster Hinweis, wie nachhaltig CBD in die geistigen und körperlichen Prozesse einzugreifen vermag.

Exkurs zur Trennung von Körper und Geist in der Medizin

Die westliche Medizin ist zurzeit auf einem vorsichtigen Weg, die strikte Trennung zwischen körperlichen und seelischen Erkrankungen zu lösen. Vorbilder gibt es dazu in der arabischen sowie in der chinesischen Medizin, in denen Körper und Seele eher als Einheit aufgefasst werden. Darüber, in welchem Maß diese Trennung aufgehoben werden sollte, sollen die Experten erörtern. Was CBD angeht, so ist diese Pflanze ein Paradebeispiel einer Medizin, die sowohl gegen körperliche wie auch gegen seelische Beschwerden ein gutes Mittel ist.

Wirkung von CBD gegenüber psychischen und neuropsychiatrischen Erkrankungen

Der beruhigende, stressreduzierende und angstlösende Effekt macht CBD vor allem für Kunden attraktiv, die an verschiedenen Angst- und Zwangsstörungen leiden. Da CBD innere Unruhe abbaut und die Stimmung verbessert, verhilft die Heilpflanze zu einem gesunden Schlaf, kann Tics  reduzieren und gegen ADHS sowie als Antidepressivum verwendet werden. Als Antagonist von THC ist CBD auch ein Antipsychotikum und kann bei Psychosen wie der Schizophrenie helfen. Sogar bei der tiefgreifenden Entwicklungsstörung Autismus, die bis heute als unheilbar gilt, kann CBD dazu beitragen, die Symptome der Erkrankung zu lindern und typische Begleiterscheinungen von Autismus wie innere Unruhe, Schlaflosigkeit, den Grübelzwang, Depression und Angst zu reduzieren. Durch die stress- und angstlösende Eigenschaft von CBD können auch Traumata besser bewältigt werden, sodass die Substanz der Heilpflanze gegenüber Betroffenen des PTBS in Betracht kommt.

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