» Entertainment

Wer noch keinen Fernseher für die Wiedergabe von HD-Inhalten hat oder sich einfach noch nicht für einen der Flachbildfernseher entscheiden konnte, dem will ich heute den Panasonic TH-42PX80E vorstellen.

Panasonic TH-42PX80E (Bild: Panasonic)

Der Panasonic TH-42PX80E hat eine Bildschirmdiagonale von 107 cm, was 42 Zoll entspricht. Er ist HD-Ready und hat eine Auflösung von 1.024 x 768 Pixel. Das ist zwar nicht einmal  720p-HD-Auflösung, der Panasonic muss also auf die kleinere Auflösung herunterrechnen, allerdings braucht man bei einem entsprechenden Abstand zum Fernseher auch keine volle HD-Auflösung. Viele Käufer entscheiden sich hier oft für die schlechteren Geräte, weil sie einfach auf pure Zahlenwerte achten, als auf die wirkliche Bildqualität. Die Plasma-Technik gilt in Sachen Bildqualität der LCD-Technik als überlegen. Neben Pioneer ist auch Panasonic einer der großen Befürworter der Plasma-Technik, obwohl auch Panasonic die LCD-Produktion in Zukunft erhöhen will. Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass aus zwei bis drei Metern Entfernung eine Auflösung von 1.024 x 768 Pixel voll ausreicht, man sieht dann nicht mehr die einzelnen Pixel. Das menschliche Auge kann hier dann sowieso keinen Unterschied mehr ausmachen. Eine höhere Auflösung würde insofern also gar nichts bringen.

Der  Panasonic hat ein Kontrastverhältnis von 15.000:1, was schon enorm viel ist. Zudem kann er 68,70 Milliarden Farben und 4.096 Graustufen darstellen. Je höher das Kontrastverhältnis, desto kräftiger und intensiver wirken die Farben und die Schwarztöne sind umso schwärzer. Das Problem bei vielen LCD-Fernsehern ist die Schwarzwiedergabe, diese gleicht häufig eher einem milchigem grau, wodurch auch die Farben dann nicht so kräftig und brillant dargestellt werden. Im Gegensatz zur Plasma-Technik, brauchen LCD-Fernseher eine Hintergrundbeleuchtung, die ständig scheint, hierdurch ist es schwierig dunkle Schwarztöne darzustellen, da schwarz am Besten dargestellt werden kann, wenn kein Licht vorhanden ist. Bei Plasma-Fernsehern hingegen leuchten die einzelnen Pixel selbst, was durch elektro-chemische Vorgänge erzeugt wird. Dies ermöglicht es dunkle und kräftige Farben darzustellen. Natürlich gibt es auch bei den Plasma-Fernsehern Unterschiede.

Der Panasonic TH-42PX80E ist der Nachfolger des TH-42PV71, welcher bereits in 2007 den EISA Award als bestes HD-Ready-Gerät des Jahres einheimsen konnte. Während andere Hersteller Komponenten teilweise extern entwickeln und produzieren lassen, entwickelt und produziert Panasonic alle Komponenten selbst, wie etwa Prozessor, Scaler und Panel. Hierdurch lassen sich die Komponenten sicherlich viel besser aufeinander abstimmen, als wenn alle Teile von anderen Zulieferern kämen. Der TH-42PX80E gehört zur VIERA-Reihe von Panasonic und besitzt daher auch einen integrierten SDHC-Karteneingang, womit sich dann etwa Inhalte der neuen Panasonic AVCHD-Camcorder einfach betrachten lassen. Besonders erfreulich ist der eingebaute Eco Mode, der die Bildhelligkeit bei hellem Umgebungslicht automatisch erhöht und bei dunklen Lichtverhältnissen reduziert. Dies spart Strom und schont die Umwelt.

Der Panasonic verfügt über drei HDMI-Eingänge und kann auch 24p-Playback wiedergeben. Dies ermöglicht die Wiedergabe von Blu-Ray Filmen ohne Ruckler. In vielen Internetforen kann man viel positives Feedback zum neuen 42 Zöller von Panasonic lesen. Das große Highlight ist natürlich der Preis, die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers liegt bei 1.199 Euro, mit ein wenig Recherche bekommt man ihn aber bereits für weniger als 1.000 Euro! In diesem Preis ist zudem bereits ein Standfuß enthalten. Es dürfte schwer werden ein besseres Gerät in dieser Preisklasse zu finden.    [...mehr]


Lange Zeit war Toshiba der große Verfechter der HD-DVD, fertigte man doch als einziger großer Hersteller entsprechende Standalone-Geräte für das Medium. Nun scheint der Formatkrieg zwischen der Blu-Ray und HD-DVD endgültig entschieden zu sein.

Toshiba HD-DVD-Player © belze (Flickr)

Noch vor kurzem berichtete ich, dass Toshiba an der HD-DVD fest hält, dies hat sich allerdings nun entscheidend geändert. So gab eine Sprecherin von Toshiba bekannt, dass das Unternehmen derzeitig den Markt der HD-DVD untersuche, eine Entscheidung allerdings noch nicht gefallen sei. Wenn Toshiba sich allerdings bereits mit so einem Statement an die Presse wendet, dann denke ich, dass die Entscheidung nicht mehr weit entfernt ist. Immer mehr Unternehmen wenden sich von der Blu-Ray ab, zuletzt erst der Riesen-Einzelhändler WalMart in den USA. Man kann also davon ausgehen, dass Toshiba in Zukunft keine HD-DVD-Player mehr produzieren wird. Noch im Januar hatte Toshiba anderes verkündet, nachdem das große Filmstudio Warner die Exklusivität für die Blu-Ray-Disc bekannt gab. Damals gab man an, dass Toshiba auf jeden Fall an der HD-DVD fest halte. Kein Wunder, gehen Experten davon aus, dass Toshiba eine Aufgabe des HD-DVD-Formats mit mehreren hundert Millionen Euro teuer zu stehen käme.

Neben Toshiba war auch Microsoft Verfechter der HD-DVD-Technik, das externe HD-DVD-Laufwerk für die Xbox 360 wird momentan allerdings auch von zahlreichen Händlern für unter 100 Euro verscherbelt. Ein Ende ist wohl auch hier nahe. Zudem gab Microsoft bereits an, dass man der Blu-Ray-Technik gegenüber nicht abgeneigt sei und auch hier eine Zukunft sehe, wenn der Markt denn dies so will. Und scheinbar will er es, wurden laut Sony doch im letzten Jahr knapp doppelt soviele Blu-Ray-Discs wie HD-DVDs verkauft.

In Europa wurden bislang nach Angaben der Blu-Ray Disc Association etwa 2,4 Millionen Blu-Ray-Discs verkauft. Der Marktanteil bei hochauflösenden Filmen betrug nach Angaben der Gesellschaft für Konsumforschung bei der Blu-Ray 79 Prozent. Der Marktforscher Screen Digest gab hingegen an, dass in Europa 34.000 Blu-Ray-Player im Einsatz seien, aber bereits 3,2 Millionen Playstation 3 zum Abspielen der hochauflösenden Discs zum Einsatz kämen!

Update 19.02.2008: Nun ist es offiziell! Toshiba hat offiziell per Pressemitteilung angekündigt, dass man in Zukunft keine HD-DVD-Player mehr produzieren wird. Das bedeutet definitiv das Ende der HD-DVD!    [...mehr]


Nach den ganzen Niederlagen der letzten Zeit für das HD-DVD-Medium, stellt sich die Frage, ob die HD-DVD am Ende ist und ihr “End of Life” Zeitpunkt erreicht hat.

Unter “End of Life” versteht man bei Elektronikprodukten den Zeitpunkt, wenn die Hersteller das Produkt nicht mehr produzieren und man es somit nicht mehr kaufen kann. Diesen Zeitpunkt hat die HD-DVD momentan noch nicht erreicht, allerdings gibt es Zeichen, die darauf hindeuten. So hatte sich das Filmstudio Warner erst vor kurzem für die Blu-Ray entschieden und immer mehr Händler nehmen die HD-DVD aus ihrem Sortiment.

HD-DVD vs. Blu-Ray © Flickr / Film Geek

Diesem Trend folgen nun auch weitere Händler. Das für die Xbox 360 erhältliche HD-DVD-Laufwerk hatte lange Zeit um die 160 Euro gekostet, nun bietet es der Online-Händler Amazon für 99 Euro an, verscherbelt es also regelrecht. Optimisten könnten jetzt natürlich sagen, das wäre ein gutes Zeichen für die HD-DVD, würden doch jetzt sicherlich mehr Käufer für diesen Preis ein HD-DVD-Laufwerk kaufen. Ich denke allerdings eher, dass die Händler ihre Lager räumen wollen um sich in Zukunft voll auf das Blu-Ray-Disc-Format konzentrieren zu können. Auch in den USA “verhökert” momentan Amazon die HD-DVDs, teilweise mit Rabatten bis zu 50 Prozent. Für Besitzer von HD-DVD-Playern lohnt es sich daher vielleicht auch jetzt noch ihr Filmarchiv mit entsprechenden Titel auszubauen, allerdings können sie sich wohl kaum noch darauf verlassen, dass auch in Zukunft Nachschub für das Medium kommen wird. Jetzt wäre also vielleicht der richtige Zeitpunkt sich für einen Blu-Ray-Player zu entscheiden, hierfür wird natürlich auch das entsprechende Fernsehgerät benötigt, beispielsweise einen schicken Plasma-Fernseher wie den Pioneer Kuro, den ich aus persönlicher Erfahrung nur empfehlen kann.

Wie dem auch sei, generell ist es für den Konsumenten sehr erfreulich, dass sich die Anzeichen für das Ende des Formatkrieges immer mehr verdeutlichen. So kann man sich nun fast ruhigen Gewissens sich für die Blu-Ray entscheiden, ohne dabei ein schlechtes Gefühl zu haben. Generell sollten solche Streitigkeiten nicht auf den Schultern des Verbrauchers ausgetragen werden, führen sie doch nur zur Verunsicherung und auch wesentlich weniger Gewinnen bei den Unternehmen.    [...mehr]


Bisher waren Blu-Ray-Player immer sehr teuer, doch so langsam fangen auch hier die Preise an zu purzeln.

Panasonic DMP-BD30

Nach dem auf der CES bereits angekündigten Panasonic DMP-BD50, hat Panasonic nun auch noch ein kleineres Modell mit dem Namen DMP-BD30 angekündigt. Dieser unterstützt die Wiedergabe von 1080p/24, also die volle HDTV-Auflösung mit 24 Bildern pro Sekunde, genauso wie die Daten im Kino und auf der Blu-Ray-Disc vorliegen. Für eine flüssige Bilderwiedergabe sorgt zudem der UniPhier-Prozessor. Eine Bewegungserkennung mit 16 Stufen soll laut Panasonic auch für eine flüssige Darstellung bei sehr schnellen Bildbewegungen sorgen. Über eine HDMI-Schnittstelle mit der Spezifikation 1.3 lässt sich der Flachbildfernseher beziehungsweise Beamer an den Blu-Ray-Player anschließen. Für Komfort sorgt die Picture-in-Picture-Funktion, die es ermöglicht etwa Video-Regiekommentare in einer Ecke des Films anzeigen zu lassen. Ein 192 kHz/24Bit D/A-Wandler und die Bitstream-Ausgabe von Dolby Digital Plus, Dolby True HD und DTS-HD soll für den richtigen Klang im Heimkino sorgen. Wer einen HD-Camcorder von Panasonic besitzt, darf sich zudem über die Möglichkeit freuen, seine SD-Karte direkt in den Panasonic DMP-BD30 einlegen und die aufgenommen Videos in voller HDTV-Auflösung wiedergeben zu können. Natürlich spielt der DMP-BD30 auch CDs und DVDs ab, die sogar auf HD-Auflösung hochskaliert werden. Aber auch mit DivX-Videos, MP3-Musik und JPEG-Fotos kann er umgehen. Der Panasonic DMP-BD30 soll im März für unter 500 Euro in den Handel kommen. Zum Produktstart gibt es in einer limitierten Aktion zudem die Blu-Ray-Filme “Cars” und “Ratatouille” gratis dazu.

[...mehr]


Die Verkäufe der Blu-Ray legen dramatisch zu und immer mehr Händler nehmen die HD-DVD aus ihrem Sortiment.

HD-DVD vs. Blu-Ray © Flickr / Film Geek

Die Blu-Ray Group Deutschland gab an, dass in Deutschland in der zweiten Januarwoche dieses Jahres doppelt soviele Blu-Ray-Player verkauft wurden wie HD-DVD-Player. Man nimmt dabei Bezug auf Zahlen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK). Dabei sind die Verkäufe der Playstation 3 noch gar nicht mit einbezogen, wobei viele Käufer sich wahrscheinlich zum Abspielen von Blu-Rays für diese entscheiden werden, da sie erstens relativ günstig ist, zweitens regelmäßig von Sony geupdatet wird und man drittens nebenbei auch noch Videospiele spielen kann. Ich beispielsweise habe mir die PS3 als reinen Blu-Ray-Player gekauft, mir selbst sind die Videospiele dahingegen gar nicht so wichtig. Grund für diese extreme Steigerung der Verkäufe der Blu-Ray dürfte nicht zuletzt auch die Entscheidung Warners für die Blu-Ray sein. Seitdem steigen auch die Verkäufe der Blu-Ray in den USA.

Der Vorsitzende der Blu-Ray Group Deutschland, Thilo Röhrig, zeigte sich hoch erfreut über diese Zahlen und kündigte an, in den nächsten Wochen mit gezielten Aktionen im Handel das Interesse und die Kaufbereitschaft der Kunden beim Blu-Ray-Format weiter zu stärken. Das Vertrauen der Konsumenten sei nun da und dies müsse man nun nutzen, um den Absatz weiter zu steigern.

Toshiba hingegen hält weiterhin an der HD-DVD fest und hatte als erste Reaktion die Preise der eigenen HD-DVD-Player teilweise drastisch gesenkt. Auch auf Ebay kann man diesen Trend beobachten, viele Nutzer versuchen nun ihre HD-DVD-Player zu verkaufen und verscherbeln dabei ihre Geräte zu wirklich dramatisch niedrigen Preisen.

Während man in vielen Media Märkten die HD-DVD gar nicht mehr vorfindet, die Blu-Ray-Filme nun allerdings einen größeren Platz zugewiesen bekommen haben, schließen sich dieser Verkaufspolitik nun auch immer mehr Händler an. Auch der Händler Woolworths räumt nun seine Bestände der HD-DVDs aus dem Verkaufssortiment. Nur noch online wolle man die Restbestände verkaufen, allerdings wolle man sich in Zukunft nur noch auf die Blu-Ray konzentrieren. Grund dafür seien auch die Verkaufszahlen im Weihnachtsgeschäft gewesen, bei dem sich die Blu-Ray im Verhältnis 10:1 zur HD-DVD verkauft habe. Als Hauptgrund für dieses Ergebnis sah man bei Woolworths den Erfolg der Playstation 3. Und damit dürften sie durchaus Recht haben.    [...mehr]


Es ist allgemein bekannt, dass Konsolen zu Beginn ihrer Laufzeit meist mehr kosten als sie einbringen. Auch Sony musste diese schmerzliche Erfahrung bei der Playstation 3 hinnnehmen. Nun hat sich das Blatt allerdings entscheidend verändert.

Vor allem die in der Playstation 3 verbaute Technik dürfte dafür verantwortlich sein, dass die Konsole so teuer ist. So beinhaltet sie einen leistungsfähigen Blu-Ray-Player, welche normalerweise schon alleine mehr im Verkauf kosten als die Playstation 3. Zudem hat sie sehr leistungsfähige Komponenten für die Darstellung von Spielen verbaut und verfügt sogar im Gegensatz zu den Mitstreitern, Xbox 360 und Wii, über integriertes WLAN. Dieses muss man beispielsweise bei der Xbox 360 erst teuer dazu kaufen.


So verwundert es auch nicht, dass die PS3 zu Beginn ihrer Laufzeit Sony um die 800 US-Dollar kostete! Ein stolzer Preis, wenn man bedenkt, dass sie im gleichen Atemzug für knapp 600 US-Dollar über die Theken gegangen ist. Dies war natürlich kein tragfähiger Zustand für Sony und man bemühte sich daher umso mehr die Kosten für die Produktion zu senken. So brachte man vor kurzem eine angepasste Playstation 3 heraus, die zwar über einige Funktionen weniger verfügt, als das Ursprungs-Modell, dafür aber auch im Verkauf wesentlich günstiger ist. Für knapp 400 US-Dollar bekommt man die zweite Generation der PS3. Sony hat es geschafft die Kosten für die Produktion auf eben diesen Preis zu senken. Gewinn macht man zwar somit immer noch nicht, allerdings halten sich auch die Verluste nun in Grenzen. Man muss auch immer bedenken, dass Sony den Hauptumsatz durch die Spiele macht, denn jede verkaufte Konsole bedeutet auch gleichzeitig, verkaufte Spiele. Und diese sind in der reinen Produktion der Silberscheiben - oder sollte man eher sagen blauen Scheiben - überhaupt nicht teuer. Nur die Entwicklung kostet hier Geld, umso mehr Spiele also abgesetzt werden, umso schneller holt man auch wieder die Verluste durch den Konsolenverkauf herein.

Die Gewinnzone will Sony nun auf jeden Fall im Jahr 2009 mit der Playstation 3 erreichen. Seit der Ankündigung Warners exklusiv auf Blu-Ray zu veröffentlichen, ist der Aktienkurs Sonys auf jeden Fall gestiegen. Die Playstation 3 dürfte hier bei Warner sicher auch eine tragende Rolle gespielt haben, da sie bereits eine relativ große Basis an Blu-Ray-Playern aufgebaut hat.    [...mehr]


Auf der Consumer Electronic Show in Las Vegas haben namhafte Hersteller die neuesten Blu-Ray-Player angekündigt. Anbei eine kleine Übersicht über die angekündigten Geräte.

Der Panasonic DMP-BD50 verfügt über eine Ethernet-Schnittstelle mit der sich BD-Live-Features wiedergeben lassen, wie etwa der Download von Bildern und Untertiteln oder auch das Spielen von interaktiven Games, die im Bonus-Material der Blu-Ray-Discs verlinkt sind. Der DMP-BD50 ist damit der erste Blu-Ray-Player der Welt, der die 2.0-Spezifikation erfüllt. Sound lässt sich über Dolby TrueHD und DTS-HD Master Audio mit 7.1-Kanälen wiedergeben. Zudem lassen sich SD-Speicherkarten auslesen und so etwa mit dem HD-Camcorder im AVCHD-Format aufgenommenes Filmmaterial auf dem Fernseher in FullHD (1920 x 1080) wiedergeben.

Panasonic DMP-BD50, erster Blu-Ray-Player der Welt mit 2.0-Spezifikation

Als Einstiegsgerät wurde der Philips BDP7200 Blu-Ray-Player angekündigt, der wie alle angekündigten Modelle auf der CES bereits die 1.1-Spezifikation der Blu-ray Association erfüllt. Somit verfügt er auch über Bild-in-Bild-Funktionalität, mit der sich beispielsweise Video-Kommentare anzeigen lassen. Zudem skaliert der BDP7200 das Bild normaler DVDs auf bis zu 1080p hoch. Ob das Gerät eine Ethernet-Schnittstelle beinhaltet, wie in der 2.0-Spezifikation gefordert, ist bisher nicht bekannt. Das Gerät soll im April für etwa 349 US-Dollar auf den amerikanischen Markt kommen.

Der Sharp BD-HP50 ist dagegen schon etwas teurer: Für 700 US-Dollar soll der Blu-Ray-Player, der auch die 1.1-Spezifikation erfüllt, im Mai auf den Markt kommen. Das Modell verfügt zudem über eine Ethernet-Schnittstelle, mit dem sich etwa Online-Features über das Internet anzeigen lassen. Über den HDMI 1.3-Anschluss lässt sich das Bild in voller HD-Auflösung mit 1080p/24 ausgeben. Zudem unterstützt das Gerät Dolby True HD und DTS HD 7.1. Eine Quick-Start-Funktion soll das Laden der Discs beschleunigen.

Mit dem Samsung BD-UP5500 wird ein Kombi-Player geboten, der sowohl das Abspielen von Blu-Ray als auch von HD-DVD unterstützt. Ob man allerdings noch all zu lange die HD-DVD-Tauglichkeit benötigen wird ist fraglich, nachdem Warner in Zukunft nur noch Blu-Ray unterstützen wird. Auch der BD-UP5500 verfügt über eine HDMI-1.3-Schnittstelle für die Ausgabe des Bildes auf dem Fernseher und erfüllt auch die 1.1-Spezifikation mit Bild-in-Bild-Funktionalität. Eine Ethernet-Schnittstelle ist auch vorhanden, allerdings wird diese nur für Bonus-Features von HD-DVDs nutzbar sein. Das Gerät verfügt über BD-Java- und HDi-Funktionalität, mit denen sich interaktive Funktionen bewerkstelligen lassen. Töne kann er über Dolby True HD und DTS HD wiedergeben. Der Player soll im zweiten Quartal 2008 erscheinen. Ein Preis steht leider noch nicht fest, Gerüchten zufolge soll das Gerät allerdings um die 600 US-Dollar kosten.

Der Samsung BD-P1500 ist hingegen ein reiner Blu-Ray-Player, auch erfüllt wie nicht anders zu erwarten die 1.1-Spezifikation. Auch hier ist eine Ethernet-Schnittstelle vorhanden, allerdings wird diese für Firmware-Updates genutzt. Der Preis des voraussichtlich im Juni erscheinenden Geräts wird bei etwa 400 US-Dollar liegen.    [...mehr]


Pioneer gilt als einer der Verfechter der Plasma-Technologie. So lehnt Pioneer die LCD-Technologie völlig ab und begründet dies mit den überragenden Bildeigenschaften von Plasma-Fernsehern. Auf der Consumer Electronic Show hat Pioneer nun die nächste Generation ihrer Fernseher vorgestellt.

Unter dem Namen “KURO” erschien bereits im Herbst letzten Jahres die achte Generation der Pioneer Plasma-TVs. Diese sollen einen um 80% gesteigerten Schwarz-Wert gegenüber der siebten Generation bieten. Das Bilderlebnis dieser Fernseher ist einfach phänomenal, wie wir aus eigener Erfahrung berichten können. Gerade in gemütlicher Wohnzimmer-Atmosphäre, bei geringen Lichtverhältnissen, trumpft das Bild der Pioneer Plasmas voll auf. In den Discount-Märkten lässt sich dieser Bildqualität-Vorsprung gegenüber den LCD-Fernsehern meist nicht ausmachen, da dort sehr helle Lichtverhältnisse herrschen und die LCD-Fernseher einfach heller leuchten und daher dort vor Ort meist den besseren Eindruck machen. Studien von Pioneer in Zusammenarbeit mit anderen namhaften Plasma-TV-Herstellern haben allerdings ergeben, dass in normaler Fernseher-Umgebung der Großteil die Plasma-Technologie angenehmer findet.

Nun hat Pioneer auf CES in Las Vegas die nächste Generation ihrer Plasma-TVs im Rahmen des Projekts KURO vorgestellt. Ein neu vorgestelltes 50 Zoll Display ist dabei gerade einmal neun Millimeter dünn und ist damit laut Pioneer das dünnste 50 Zoll Display der Welt. Mit einem Gewicht von nur 18,6 kg ist es zudem sehr leicht und lässt sich somit problemlos an die Wand montieren.

[Als Bildliste anzeigen]

Das Highlight der neuen Geräte ist aber vielmehr die Wiedergabe von absolutem Schwarz! Das neue Display emittiert bei der Wiedergabe von schwarz kein messbares Licht. So wird ein enormes Kontrastverhältnis erreicht, denn dieses wird aus dem Verhältnis zwischen dem hellsten und dem dunkelsten Ton ermittelt. Ein Fernseher mit einem hohen Schwarzwert zeigt so generell alle Farben viel kontrastreicher und farbiger an, während viele LCD-Fernseher Schwarztöne eher grau darstellen und daher dann die Farben auch nicht so kräftig ausfallen. Ausnahmen sind hier natürlich möglich, mittlerweile gibt es auch einige gute LCD-Fernseher. Der neue Pioneer Plasma gibt Schwarzwerte hingegen mit einer Lichtstärke von null wieder, was dazu führt, dass die neuen Geräte über Kontrastverhältnisse über dem messbaren Bereich liegen.    [...mehr]


So langsam bahnt sich eine Entscheidung zwischen dem Formatkrieg HD-DVD vs. Blu-Ray an. Zumindest Warner Bros. Home Entertainment wird demnächst seine Neuerscheinungen nur noch auf DVD und Blu-Ray-Disc anbieten und verabschiedet sich damit von der HD-DVD.

HD-DVD vs. Blu-Ray © Flickr / Film Geek

Bis Ende Mai 2008 will man bei Warner Bros. Home Entertainment noch alle Neuerscheinungen auf allen drei Medien DVD, HD-DVD und Blu-Ray-Disc anbieten, danach wird die Veröffentlichung auf HD-DVD gestoppt. Barry Meyer, Vorstandsvorsitzender & Geschäftsführer von Warner Bros. und Kevin Tsujihara, Präsident der Warner Bros. Home Entertainment Group begründen diesen Schritt als Reaktion auf die Nachfrage der Kunden.

Warner Bros. sind nicht die einzigen, die sich von der Strategie verabschieden, Titel auf beiden HD-Medien zu veröffentlichen. Bereits im August letzten Jahres hatten Paramount und Dreamworks die Produktion für das Blu-Ray-Format eingestellt und veröffentlichen seitdem ihre Filme nur noch auf HD-DVD. Also genau anders herum als Warner Bros. dies nun tut. Bei Paramount und Dreamworks begründete man diesen Schritt seinerzeit mit der ausgereifteren Technik der HD-DVD-Player der ersten Generation sowie den günstigeren Produktionskosten der HD-DVD. Diese lässt sich mit geringfügigen Modifikationen der Produktionsanlagen weiterhin auf diesen produzieren, während für die Blu-Ray-Disc komplett neue Maschinen angeschafft werden müssen.

Wer sich die Verkaufscharts bei dem Versandhändler Amazon.de in letzter Zeit angeschaut hat, konnte feststellen, dass die Verkaufszahlen der Blu-Ray-Disc in etwa zweimal so hoch waren wie die der HD-DVD. Der Schritt von Warner Bros. ist somit durchaus nachvollziehbar. Es sei eine strategische und langfristige Entscheidung, sagte Barry Meyer dazu aus. Man wolle verhindern, dass die Chance des HD-Formats durch den Format-Krieg verspielt werde. Zudem gehe man davon aus, dass das Potential der Blu-Ray-Disc durch diese Entscheidung weiter erhöht werde, was letztendlich sowohl Produzenten, Händlern als auch Konsumenten zugute käme.

King Kong HD-DVD und Xbox 360 HD-DVD-Laufwerk © Flickr / BAMCAT

Warner Bros. ist momentan das einzige der Filmstudios, welches noch sowohl für HD-DVD als auch auf Blu-Ray-Disc Filme veröffentlicht. Dabei wurden allerdings einige große Blockbuster bisher nur auf der HD-DVD veröffentlicht, unter anderem die Matrix Trilogie, Batman Begins als auch Peter Jacksons King Kong. Es ist zu hoffen, dass die Filme nun auch bald eine Veröffentlichung auf dem Blu-Ray-Medium erfahren.

Für das HD-DVD-Format könnte diese Entscheidung von Warner Bros. durchaus das Aus bedeuten. Die Filme von Warner Bros. konnte man durchaus als eines der Zugpferde der Technik deuten, da wie gesagt einige große Blockbuster bisher nur auf der HD-DVD erschienen sind. Betrachtet man hingegen den Markt, so stellt man fest, das bisher als einziger großer Hersteller von HD-DVD-Playern lediglich Toshiba zu sehen ist, während Blu-Ray-Player unter anderem von Riesen wie Sony, Pioneer, Samsung, Sharp und Panasonic produziert werden. Hinter dem HD-DVD-Format steht hingegen noch Microsoft, was sich vor allem im Computerbereich auswirkt. Auch die Xbox 360 bietet als optionales Zubehör ein HD-DVD-Laufwerk für Filme an, die Playstation 3 hingegen hat schon standardmäßig einen Blu-Ray-Player integriert. Zudem steht Apple auch hinter der Blu-Ray-Disc.

Die Luft für die HD-DVD wird nun also noch dünner. Bisher sprach vor allem die günstige Verfügbarkeit von HD-DVD-Playern von Toshiba für das Format. Teilweise erhielt man im Rahmen von Sonderaktionen noch zahlreiche HD-DVDs gratis dazu, während der günstigste Blu-Ray-Player die Playstation 3 sein dürfte. Allerdings wird diese auch durch regelmäßige Updates von Sony Up-2-Date gehalten. So unterstützt sie bereits durch neueste Firmware-Updates 1080p/24, während die älteren HD-DVD-Player von Toshiba meist nicht mehr in den Genuss solcher Updates kommen.

Zudem ist die HD-DVD frei von Regionalcodes, jede HD-DVD der Welt lässt sich also auch auf jedem HD-DVD-Player abspielen, während bei man bei der Blu-Ray-Disc entsprechende Regionalcode-Zonen beachten muss. Die HD-DVD wäre somit eigentlich für den Konsumenten das freundlichere Format, da es auch weniger DRM-Restriktionen hat.

Ich für meinen Teil, habe mich hingegen schon längst für eine Playstation 3 als vollwertigen Blu-Ray-Player entschieden und bin damit auch sehr zufrieden. Anfangs hatte ich mir auch einen Toshiba E1 als HD-DVD-Player gekauft, war aber von der billig anmutenden Verarbeitung sowie den langen Ladezeiten der Filme wenig beeindruckt. Somit freue ich mich über diesen Schritt seitens Warner Bros. und hoffe, dass sich die Blu-Ray so schnell durchsetzen wird.    [...mehr]


Weihnachten steht vor der Tür. Viele wünschen sich da eine der Next-Generation-Konsolen Playstation 3, Xbox 360 oder Wii. Ich habe einen näheren Blick auf alle drei Konsolen geworfen und erkläre hier die Vorteile, Unterschiede und auch die Nachteile zu den anderen Spielekonsolen.

Die Sony PS3 verfügt über einen Cell-Prozessor, der von Sony zusammen mit Toshiba und IBM entwickelt wurde. Dieser berechnet 216 Mrd. Gleitkommaoperationen pro Sekunde. Die Xbox 360 von Microsoft schafft mit 115 GFlops/s knapp die Hälfte. Bei der Grafik sieht es ähnlich aus, auch hier liegt die PS3 mit einer Leistung von 1,8 Teraflops gegenüber der Xbox 360 mit 1 Teraflops weit voraus. Ein Teraflop entspricht dabei einer Billion Rechenoperationen pro Sekunde. Die Leistung der Wii braucht man eigentlich gar nicht näher beleuchten, sie kann hier überhaupt nicht mithalten. Bei der Wii kommt es auch eher auf das neuartige Spielkonzept an: Bewegungssensoren des Controllers übertragen die Bewegungen des Spielers direkt in das Videospiel.

Von der Leistung scheint die PS3 also haushoch überlegen zu sein.


Welche Anschlussmöglichkeiten bieten mir die Konsolen?

Die PS3 verfügt bereits über eine HDMI-Schnittstelle, mit der man die Spielekonsole an den neuen hochauflösenden Fernseher anschließen kann. Die Xbox 360 verfügt in der Standard-Version leider nur über eine YUV-Schnittstelle, die nicht ganz die Qualität einer HDMI-Schnittstelle erreicht. Die Wii hingegen kann gar keine Inhalte in High Definition ausgeben, das beste Bild erzielt man hier mit einem RGB-Kabel in Standard-Auflösung.

Aber wofür brauche ich das?

Das große Highlight der PS3 ist auf jeden Fall der integrierte Blu-Ray-Player. Dieser alleine ist schon den Preis der PS3 von derzeitig 399 Euro Wert. Mit ihm lassen sich Filme auf speziellen Blu-Ray-Discs hochauflösend wiedergeben. Dabei kann die PS3 sogar Filme in der höchsten Auflösung von 1080p mit 24 Bildern pro Sekunde ausgeben. Zwischen der Aufführung im Kino und der daheim gibt es somit keinen Unterschied mehr. Früher gab es stattdessen PAL sowie NTSC. Diese beiden Standards gibt es bei dieser Technologie nicht mehr. Die Filme werden nun so wiedergegeben, wie es auch wirklich sein sollte. Beim PAL-Standard, welcher auf normalen DVDs vorliegt, werden die Filme hingegen immer schneller wiedergegeben, als sie eigentlich sein sollten. Daher gibt es immer Laufzeitdifferenzen zwischen PAL- und NTSC-Medien. Die Xbox 360 verfügt hingegen über keinen integrierten Player für hochauflösende Filme. Alternativ lässt sich hier allerdings ein HD-DVD-Laufwerk erwerben, welches Filme dann über die integrierte YUV-Schnittstelle wiedergibt. Die neue Xbox 360 Elite hingegen verfügt auch über eine HDMI-Schnittstelle.

Zum Speichern von Spielständen, Demos und anderen Inhalten bietet die PS3 eine Festplatte mit 40 GB Speicherplatz. Die Xbox 360 verfügt nur über 20 GB, in der Elite-Version hingegen über 120 GB Speicherplatz. Für Normaluser sollten selbst die 20 GB ausreichend bestückt sein. Wer hingegen Medieninhalte wie Filme und Demos abspeichern will, stößt hier schnell an die Grenzen.


Welche Konsole ist nun die richtige für mich?

Das lässt sich schwer pauschal sagen. Die Xbox 360 hat momentan einfach das größte Spieleangebot, zudem auch jede Menge hochwertige Spiele. Sie hat aber auch über 1 Jahr Vorsprung vor der PS3. Diese verfügt über die bessere Technik und lässt auf noch bessere Spiele hoffen. Zudem hat sie schon jede Menge Technik mit an Bord, wie etwa einen Blu-Ray-Player, WLAN-Konnektivität und auch über den kostenlosen Online-Service darf man Spiele spielen. Bei der Xbox 360 muss hier erst zusätzlich in entsprechende Hardware investiert werden und auch die Online-Plattform Xbox Live ist nicht kostenlos. Die Wii hingegen bietet ein völlig anderes Spielekonzept. Hier kommt es weniger auf die Grafikpracht in den Spielen an, sondern wie man die Spiele spielt.

Wer auf Technik steht, der wird wohl zur Playstation 3 greifen und wird sich gleich über die umfangreichen Möglichkeiten der Konsole freuen: integrierter, hochwertiger Blu-Ray-Player, WLAN-Konnektivität und kostenlose Online-Spiele-Plattform. Zudem stehen viele hochwertige Spielekracher in den Startlöchern. Außerdem kann man hoffen, dass die Entwickler in der Zukunft noch mehr aus der PS3 herausholen, denn sie gilt als relativ schwierig programmierbar im Vergleich zur Xbox 360.

Wer hingegen jetzt schon die meisten Spiele haben haben will, sollte zur Xbox 360 greifen. Will man mehr aus der Konsole heraus holen, fallen leider weitere Kosten an: HD-DVD-Laufwerk, WLAN-Modul, Xbox Live-Abo usw.

Wenn man auf neuartige Spielekonzepte steht, sollte man hingegen zur Nintendo Wii greifen. Hier darf man allerdings nicht zuviel erwarten: Die Grafik ist schon relativ ausgereizt und mehr als Spielen kann man mit ihr auch nicht. Dafür bietet sie jede Menge Spaß für einen relativ kleinen Preis. Vor allem auch die Kleinen und das weibliche Geschlecht werden sich an ihr erfreuen.


Und wie lautet mein Fazit?

Da für mich der integrierte Blu-Ray-Player der Playstation 3 bereits den Preis wert ist und ich auch die Möglichkeiten der Konsole schätze, ist mein Favorit der PS3. Die Spiele stellen für mich allerdings auch eher eine nette Beigabe dar. Wer das ultimative Erlebnis haben möchte, wird sowieso alle drei Konsolen sein Eigen nennen.

Ihr habt die Wahl, vielleicht habe ich dem einen oder anderen ja zu einer Entscheidung verhelfen können. Ich wünsche Euch auf jeden Fall frohes beschenkt werden!    [...mehr]


Seite 10 von 11« Start...«7891011»