Beiträge vom: Februar, 2008

Das iPhone von Apple gehört wahrscheinlich zu den derzeitig heißesten Gadgets auf dem Technik-Markt.

Apple iPhone © spcoon (Flickr)

Lange Zeit wurde aber bemängelt, dass das iPhone keine Programme abspielen kann. Lediglich Web-Applikationen sind möglich, also Anwendungen die direkt im Internet-Browser laufen. Hierfür ist natürlich eine Internetverbindung nötig und wirklich komfortabel ist das auch nicht.

Doch das könnte sich jetzt alles ändern. Am sechsten März wird Apple ein Software Development Kit für das iPhone vorstellen. Mit dessen Hilfe können Entwickler zukünftig Programme für das iPhone entwickeln. Diese sollen dann wohl über iTunes vertrieben werden können. Apple wird hierbei aber sicherlich auch entsprechende Qualitätskontrollen durchführen und sich das Recht vorbehalten, nicht gewollte Software vom Vertrieb auszuschließen.

Ob bereits auch nächste Woche ein weiteres Firmware-Update für das iPhone erfolgen wird, bleibt allerdings fraglich, gab es doch gerade erst am Dienstag ein Update der iPhone-Firmware auf Version 1.1.4. Daher kann man sich schlecht vorstellen, dass nun gleich ein weiteres Update folgt. Möglich wäre es aber. Auch will Apple scheinbar Exchange-Unterstützung und Lotus Notes für das iPhone einführen.    [...mehr]


Schick, leicht und klein: Das Lenovo ThinkPad X300.

Lenovo ThinkPad X300 © Kofoed / Flickr

Das Lenovo ThinkPad X300 wurde mit den gleichen Chipsätzen wie das MacBook Air von Apple gefertigt. Im Gegensatz dazu, ist es allerdings etwas dicker und hat weniger Rechenpower: Nur 1,2 GHz statt bis zu 1,8 GHz beim MacBook Air. Aber braucht man diese wirklich unterwegs?

Darüberhinaus hat das Lenovo ThinkPad X300 einen integrierten DVD-Brenner, ein Vorteil, den das MacBook Air nicht hat… allerdings kostet dieser DVD-Brenner auch extra! Das MacBook Air hingegen ist auch wesentlich dünner, wie wir alle wissen das dünnste Notebook der Welt :)

Interessant scheint die Möglichkeit das Lenovo ThinkPad X300 mit einer 3G-Internetkarte nachzurüsten oder ein GPS-Modul einzubauen. Das sind natürlich Features, die den Anwendungsbereich dieses Gerätes dramatisch erhöhen. Hier kann man nur hoffen, dass Apple auf die Kritiken reagiert und in einer der folgenden Generationen die fehlenden Anschlüsse und Möglichkeiten nachrüstet.

Zu bedenken ist der Preis: In der Grundausstattung kostet das ThinkPad X300 2.799 US-Dollar! Das MacBook Air in der Grundausstattung kostet “nur” 1.699 Euro. Das Argument Apple sei teurer, zieht hier wohl nicht.

Ganz interessant zu lesen, zwei völlig verschiedene Meinungen zu dem Gerät: Hier gibt es einen Testbericht zu dem Lenovo ThinkPad X300 von einem Windows-Nutzer und hier einen Testbericht des Lenovo ThinkPad X300 im Vergleich mit dem MacBook Air von einem Apple-Nutzer.    [...mehr]


Heute hat Apple die Produktlinien der MacBooks und MacBook Pros geupdatet. Am Äußerlichen hat sich bei beiden Modellreihen alledings nichts getan.

MacBook weiß © coolabanana (Flickr)

Die neuen MacBooks wurden im Preis gesenkt und kosten jetzt zwischen 999 Euro und 1.399 Euro. Dafür wurden die neuesten Intel Core 2 Duo Prozessoren mit 2,1 GHz oder 2,4 GHz verbaut. Im mittleren Modell kommen nun standardmäßig 2 GB Arbeitsspeicher zum Einsatz und die Festplattengrößen wurden bei allen Geräten erhöht.

Die neuen MacBook Pros verfügen über Intel Core 2 Duo Prozessoren mit 2,4 GHz oder 2,5 GHz. Die Grafikkarte kommt im kleinsten Modell mit standardmäßig 256 MB VRAM, ab dem mittleren Modell gibt es bereits 512 MB VRAM. das neue MacBook Pro hat jetzt auch die Multitouch-Technologie, die man bereits aus dem MacBook Air kennt. Die Preise liegen zwischen 1.799 Euro für das kleinste 15 Zoll MacBook Pro bis zu 2.499 Euro für das größte 17 Zoll MacBook Pro. Eine entsprechende Konfiguration lässt diesen Preis auch weiter steigen.    [...mehr]


Microsoft hat offiziell bekannt gegeben, dass man in Zukunft das externe HD-DVD-Laufwerk für die hauseigene Spielekonsole Xbox 360 nicht mehr produzieren werde.

Xbox 360 Elite mit externem HD-DVD-Laufwerk © manu contreras (Flickr)

Die Ära der HD DVD neigt sich dem Ende. Nachdem erst Toshiba vor wenigen Tagen verkündet hatte, die Produktion von HD-DVD-Playern einzustellen, folgt nun auch Microsoft diesem Schritt: Die Produktion des externen HD-DVD-Laufwerks für die Xbox 360 wird eingestellt. Microsoft war von Beginn an, einer der größten Unterstützer der HD-DVD-Technologie und hatte exklusiv für die Xbox 360 ein externes Laufwerk, welches entsprechende Filme abspielen kann, veröffentlicht. Scheinbar war der Schachzug von Sony mit der Playstation 3 hier schlauer: Eine Konsole herauszubringen, die bereits über einen eingebauten Player für hochauflösende Filme verfügt, denn die Blu-Ray hat das Rennen nun eindeutig gewonnen. Händler versuchen nun ihre Bestände entsprechender Geräte zu räumen, daher gibt es entsprechende HD-DVD-Player bereits für unter 100 Euro. Hier kann also manch einer noch ein Schnäppchen machen, muss sich hierbei aber auch bewusst sein, dass es zukünftig keine Filme mehr für die HD DVD geben wird. Momentan gibt es noch einige Sahneperlen unter den HD DVDs, die das Blu-Ray-Lager nicht zu bieten hat, wie beispielsweise die Blockbuster Batman Begins oder die Matrix Trilogie. Es ist aber sicherlich nur eine Frage der Zeit bis diese Filme auch für die Blu-Ray-Disc erscheinen. Ob man nun noch auf die alte Technik setzen sollte, bleibt somit wohl nur eine Gewissensfrage. Kurzfristig kann man eine Menge Filme günstig in HD-Qualität erstehen, Nachschub darf man aber keinen erwarten. Zudem werden auch mit der Zeit die Blu-Ray-Filme und -Player günstiger zu haben sein.    [...mehr]


Es ist eine Frage der Einstellung, welche Technik man präferiert: LCD oder Plasma? Viele Verbraucher entscheiden sich allerdings für die LCD-Technik.

Für die Umwelt dürfte diese Wahl sicherlich besser sein, verbrauchen LCD-Fernseher meist weniger Strom als die konkurrierenden Plasma-Geräte: Während die LCD-TVs einen gleichbleibenden Stromverbrauch in allen filmischen Situationen haben, verbrauchen die Plasma-Geräte in dunklen Filmszenen weniger Strom, ist der Bildschirm allerdings hell, wird umso mehr Strom verbraucht. Die großen Plasma-Hersteller, wie etwa Panasonic oder Pioneer, geben an, dass im Endeffekt in etwa ähnlich viel Strom verbraucht wird. Sie gaben zudem eine Plasma vs. LCD Studie in Auftrag, die natürlich mit dem Hintergedanken gelesen werden muss, dass es sich hierbei um eine Studie der führenden Plasma-Hersteller handelt.

Panasonic 84 Zoll Plasma-Display © Nishit_Shah (Flickr)

Einen großen Vorteil hat die LCD-Technik aber: Sie scheint heller! Viele Konsumenten kaufen sich ihre LCD-Fernseher in entsprechenden Multimedia-Märkten, in diesen ist es oft sehr hell, aufgrund der hellen Deckenbeleuchtung. In dieser Situation sehen die LCD-Geräte meist besser aus, die Plasma-Fernseher wirken hingegen meist recht dunkel und kontrastarm. In einer normalen Umgebung im Wohnzimmer punkten hingegen meist die Plasma-Geräte. Leider wissen viele Käufer dies nicht. Zudem sind hochwertige Plasma-Geräte meist teurer als gute LCD-Fernseher.

Der japanische Hersteller Matsuhita, der hier unter dem Namen Panasonic Fernseher an den Mann bringt, hat diesen Trend nun erkannt und will in Zukunft verstärkt auf die hohe Nachfrage nach LCD-Displays eingehen. Matsushita ist bisher Weltmarktführer bei den Plasma-Displays, will nun aber große Hersteller wie Sony, Samsung und Sharp im LCD-Markt angreifen. Wie die FTD berichtet, sei der Umsatz zwar bei Plasma-Fernsehern im vierten Quartal 2007 um sechs Prozent gestiegen, im gleichen Zeitraum sei allerdings die Nachfrage nach LCD-Geräten um 64 Prozent angewachsen. Trotzdem will Matsuhita weiterhin an der Plasma-Technologie festhalten und bis Mai 2009 die monatliche Kapazität seines Werks in Japan auf 1,26 Millionen Plasma-Panele in etwa verdoppeln. Das neue LCD-Werk soll hingegen jährlich 15 Millionen LCD-Panele im 32 Zoll-Format produzieren.

Aus eigener Erfahrung, würde ich der Plasma-Technik den Vorzug geben. Das Bild wirkt hier meist wesentlich kontrastreicher, die Farben kräftiger und brillianter und die Schwarztöne wesentlich schwärzer. Allerdings hat die LCD-Technik in der letzten Zeit stark aufgeholt und es gibt auch zahlreiche Top-Geräte, die auf dieser Technologie basieren. Letztendlich bleibt es immer auch eine Geschmacksfrage, ob man dieses oder jenes Gerät bevorzugt und natürlich auch eine Frage des Geldbeutels. Trotzdem fände ich es schade, wenn es in Zukunft nur noch LCD-Fernseher zu kaufen gäbe, was sicherlich auch ein Ergebnis der Unwissenheit vieler Käufer wäre.    [...mehr]


Lange Zeit war Toshiba der große Verfechter der HD-DVD, fertigte man doch als einziger großer Hersteller entsprechende Standalone-Geräte für das Medium. Nun scheint der Formatkrieg zwischen der Blu-Ray und HD-DVD endgültig entschieden zu sein.

Toshiba HD-DVD-Player © belze (Flickr)

Noch vor kurzem berichtete ich, dass Toshiba an der HD-DVD fest hält, dies hat sich allerdings nun entscheidend geändert. So gab eine Sprecherin von Toshiba bekannt, dass das Unternehmen derzeitig den Markt der HD-DVD untersuche, eine Entscheidung allerdings noch nicht gefallen sei. Wenn Toshiba sich allerdings bereits mit so einem Statement an die Presse wendet, dann denke ich, dass die Entscheidung nicht mehr weit entfernt ist. Immer mehr Unternehmen wenden sich von der Blu-Ray ab, zuletzt erst der Riesen-Einzelhändler WalMart in den USA. Man kann also davon ausgehen, dass Toshiba in Zukunft keine HD-DVD-Player mehr produzieren wird. Noch im Januar hatte Toshiba anderes verkündet, nachdem das große Filmstudio Warner die Exklusivität für die Blu-Ray-Disc bekannt gab. Damals gab man an, dass Toshiba auf jeden Fall an der HD-DVD fest halte. Kein Wunder, gehen Experten davon aus, dass Toshiba eine Aufgabe des HD-DVD-Formats mit mehreren hundert Millionen Euro teuer zu stehen käme.

Neben Toshiba war auch Microsoft Verfechter der HD-DVD-Technik, das externe HD-DVD-Laufwerk für die Xbox 360 wird momentan allerdings auch von zahlreichen Händlern für unter 100 Euro verscherbelt. Ein Ende ist wohl auch hier nahe. Zudem gab Microsoft bereits an, dass man der Blu-Ray-Technik gegenüber nicht abgeneigt sei und auch hier eine Zukunft sehe, wenn der Markt denn dies so will. Und scheinbar will er es, wurden laut Sony doch im letzten Jahr knapp doppelt soviele Blu-Ray-Discs wie HD-DVDs verkauft.

In Europa wurden bislang nach Angaben der Blu-Ray Disc Association etwa 2,4 Millionen Blu-Ray-Discs verkauft. Der Marktanteil bei hochauflösenden Filmen betrug nach Angaben der Gesellschaft für Konsumforschung bei der Blu-Ray 79 Prozent. Der Marktforscher Screen Digest gab hingegen an, dass in Europa 34.000 Blu-Ray-Player im Einsatz seien, aber bereits 3,2 Millionen Playstation 3 zum Abspielen der hochauflösenden Discs zum Einsatz kämen!

Update 19.02.2008: Nun ist es offiziell! Toshiba hat offiziell per Pressemitteilung angekündigt, dass man in Zukunft keine HD-DVD-Player mehr produzieren wird. Das bedeutet definitiv das Ende der HD-DVD!    [...mehr]


Wer viel unterwegs ist, der braucht für sein Notebook eine Festplatte, die auch höchsten Anforderungen Stand hält. Was liegt da ferner als eine Festplatte zu entwickeln, die selbst militärischen Anforderungen gewachsen ist: Die Transcend StoreJet 2.5 mobile!

Transcend StoreJet 2.5 mobile (Bild: Transcend)

Der Speicherhersteller Transcend, bekannt unter anderem durch seine MP3-Player, zeigt bereits jetzt ein Produkt, welches man auf der CeBIT präsentieren wird. Das Hauptaugenmerk der schicken externen Festplatte Transcend StoreJet 2.5 mobile liegt auf ihrer Robustheit, welche sogar Anforderungen des US-Militärs erfüllt: In zahlreichen Tests wurde die Festplatte Vibrationen, Stößen und Erschütterungen ausgesetzt und musste auch den obligatorischen Falltest ohne Schaden bestehen. Zudem ist der Speicher vor Staub und Spritzwasser geschützt und soll Temperatur-Unterschiede von minus 40 Grad bis plus 70 Grad Celsius und hohe Luftfeuchtigkeit schadlos überstehen.

Die externe 2,5 Zoll Festplatte ist 134 mm lang, 80,8 mm breit und 18,8 mm hoch und wiegt dabei gerademal 206 Gramm. Die Stromversorgung erfolgt via USB-2.0-Anschluss, ein externes Netzteil ist also nicht nötig. Für die hohe Datensicherheit muss allerdings auch einiges gezahlt werden, in etwa doppelt soviel wie für normale Festplatten dieser Größenordnung, so kostet die 160-Gigabyte-Variante 110 Euro und das Modell mit 250 Gigabyte schlägt mit 160 Euro zu Buche. Im Lieferumfang ist zudem die Backup-Software “StoreJet elite” enthalten.    [...mehr]


Nach den ganzen Niederlagen der letzten Zeit für das HD-DVD-Medium, stellt sich die Frage, ob die HD-DVD am Ende ist und ihr “End of Life” Zeitpunkt erreicht hat.

Unter “End of Life” versteht man bei Elektronikprodukten den Zeitpunkt, wenn die Hersteller das Produkt nicht mehr produzieren und man es somit nicht mehr kaufen kann. Diesen Zeitpunkt hat die HD-DVD momentan noch nicht erreicht, allerdings gibt es Zeichen, die darauf hindeuten. So hatte sich das Filmstudio Warner erst vor kurzem für die Blu-Ray entschieden und immer mehr Händler nehmen die HD-DVD aus ihrem Sortiment.

HD-DVD vs. Blu-Ray © Flickr / Film Geek

Diesem Trend folgen nun auch weitere Händler. Das für die Xbox 360 erhältliche HD-DVD-Laufwerk hatte lange Zeit um die 160 Euro gekostet, nun bietet es der Online-Händler Amazon für 99 Euro an, verscherbelt es also regelrecht. Optimisten könnten jetzt natürlich sagen, das wäre ein gutes Zeichen für die HD-DVD, würden doch jetzt sicherlich mehr Käufer für diesen Preis ein HD-DVD-Laufwerk kaufen. Ich denke allerdings eher, dass die Händler ihre Lager räumen wollen um sich in Zukunft voll auf das Blu-Ray-Disc-Format konzentrieren zu können. Auch in den USA “verhökert” momentan Amazon die HD-DVDs, teilweise mit Rabatten bis zu 50 Prozent. Für Besitzer von HD-DVD-Playern lohnt es sich daher vielleicht auch jetzt noch ihr Filmarchiv mit entsprechenden Titel auszubauen, allerdings können sie sich wohl kaum noch darauf verlassen, dass auch in Zukunft Nachschub für das Medium kommen wird. Jetzt wäre also vielleicht der richtige Zeitpunkt sich für einen Blu-Ray-Player zu entscheiden, hierfür wird natürlich auch das entsprechende Fernsehgerät benötigt, beispielsweise einen schicken Plasma-Fernseher wie den Pioneer Kuro, den ich aus persönlicher Erfahrung nur empfehlen kann.

Wie dem auch sei, generell ist es für den Konsumenten sehr erfreulich, dass sich die Anzeichen für das Ende des Formatkrieges immer mehr verdeutlichen. So kann man sich nun fast ruhigen Gewissens sich für die Blu-Ray entscheiden, ohne dabei ein schlechtes Gefühl zu haben. Generell sollten solche Streitigkeiten nicht auf den Schultern des Verbrauchers ausgetragen werden, führen sie doch nur zur Verunsicherung und auch wesentlich weniger Gewinnen bei den Unternehmen.    [...mehr]


Ein wirkliches tolles Konzept-Handy hat Nokia auf dem Mobile World Congress vorgestellt. Es besteht vollständig aus wiederverwerteten Materialien.

Bei dem von Nokia vorgestellten Gerät handelt es sich bisher nur um ein Konzept-Entwurf, aber es ist der richtige Schritt in die richtige Richtung. Das Konzept-Handy, welches auf den Namen “Remade” getauft wurde, wird aus Abfällen früherer Produkte hergestellt, wie etwa Altmetall oder wiederverwertetem Plastik aus Getränkeflaschen. Ich finde das sehr löblich, hatte doch auch Apple erst vor kurzem das sogar von Greenpeace gelobte MacBook Air vorgestellt. Scheinbar setzt allmählich ein Umdenken in den Köpfen der Produzenten ein, wohl auch aus dem Grund, weil immer mehr Verbraucher nach solchen Produkten verlangen. Bei dem Nokia Remade handelt es sich um ein schickes Design-Handy, ein Beweis dafür, dass auch ein hochwertiges Produkt aus alten Materialien gefertigt werden kann.

Nokia Remade © Nokia Conversations Photos (Flickr)

Leider wird das Remade momentan noch nicht in die Massenfertigung gehen, die Forschungsergebnisse sollen vielmehr dazu dienen, weitere Produkte auf dieser Basis entwickeln zu können. Wenn man sich den Markt an Mobiltelefonen anschaut, dann ist dies wohl auch ein notwendiger Schritt. Alleine Nokia verkaufte in 2007 über eine Milliarde Mobiltelefone. Mittlerweile sind Handys zu Austauschprodukten verkommen, nach einiger Zeit der Nutzung wirft man sie weg und ersetzt sie einfach durch neue Handys. Viele Nutzer haben sogar zwei oder mehr Handys. Das erfreuliche an der Sache ist, dass auch die Konsumenten scheinbar immer mehr auf ihr Konsumverhalten achten, so gab es beispielsweise in 2007 in Deutschland einen richtigen “Run” auf Ökostrom, wie ihn etwa die bundesweit agierenden Unternehmen Lichtblick, Naturstrom oder Greenpeace Energy anbieten. Dies hat sicherlich auch damit zu tun, dass die Preise für solche Produkte mittlerweile nicht mehr sehr viel höher liegen als für die umweltschädlichen Produkte. Eine Familie zahlt so vielleicht maximal 50 Euro mehr im Jahr für den umweltschonenden Ökostrom.

Bleibt zu hoffen, dass immer mehr Unternehmen dieser Geschäftspraktik folgen, denn nur so kann auf Dauer der Planet Erde geschützt und weiterhin lebenswert erhalten bleiben. Das Nokia Remade wäre jedenfalls ein Handy, welches mich sicherlich sehr interessieren würde.    [...mehr]


Große Datenbestände von Musik und Videos bekommen jetzt ein ansprechendes Zuhause: Den Alienware High Definition Media Server. In das hochwertig wirkende Gehäuse passen bis zu vier Terrabyte Daten.

Alienware HD Media Server

Der High Definition Media Server von Alienware richtet sich an Leute, die ein wenig Zukunft schnuppern wollen. Mit der Möglichkeit vier Festplatten mit jeweils ein Terrabyte Speicherplatz einzubauen, verfügt der HD Media Server über ausreichend Platz für die HD-Inhalte mit einer Gesamtspielzeit von etwa 1.300 Stunden. Darüber hinaus lassen sich, ganz einfach ohne Schrauben, die Festplatten austauschen, um noch mehr Daten unterbringen zu können. Das Gerät kann HD-Inhalte mit 1080p aus dem Fernseher aufnehmen und abspielen, vorausgesetzt es ist kein Kopierschutz aktiv. Mediainhalte lassen sich auch mit dem integrierten CD-/DVD-Player abspielen, alternativ lässt sich dieser durch ein Blu-Ray-Laufwerk ersetzen, womit sich dann Daten mit bis zu 50 Gigabyte auf eine Blu-Ray-Disc speichern lassen.

Das Gerät arbeitet mit einem gängigen Windows Vista Home Premium Betriebssystem und verfügt über einen Intel Core 2 Duo Quad 45 Nanometer Prozessor und einem Intel X38-Chipsatz. Wer will, kann das Gerät auf bis zu vier Gigabyte Arbeitsspeicher aufrüsten. Zur Ausgabe von Videos in der vollen HD-Auflösung 1080p, kommt eine ATI Radeon HD 2400-Grafikkarte zum Einsatz. Video lässt sich über zahlreiche Anschlüsse ausgeben, wer sich so ein Gerät kauft, der wird sich aber vor allem für die DVI-, HDMI- und VGA-Anschlussmöglichkeit interessieren. Bis zu vier integrierte TV-Tuner ermöglichen es bis zu vier verschiedene Sendungen gleichzeitig aufzunehmen oder auch währenddessen eine frühere Aufnahme anzuschauen.

Bisher ist das Gerät nur in den USA angekündigt. Ob und wann und zu welchem Preis das Gerät in Deutschland erscheinen wird, ist bisher unklar. Zudem ist fraglich, ob das Gerät auch mit anderen Betriebssystemen wie Mac OS X oder Linux zusammenarbeiten wird.




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